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Im gut gefüllten Kirchenraum der Pfarrkirche St. Georg konnte der Schulchor des Humboldt-Gymnasiums begeistern

Weihnachtsgottesdienst der besonderen Art

Bad Pyrmont. Bereits beim Einsingen des mehr als 60-köpfigen Schulchores unter der Leitung von Vera Stapelberg ist die gespannte Erregung und Vorfreude der jungen Menschen zu spüren. Und dann ist es soweit, der Kirchenraum füllt sich und lässt den Eindruck entstehen, das gesamte Gymnasium sei versammelt. Auch Pfarrer Winfried Neumann stellt strahlend fest: „So viele junge Menschen sieht man hier in unserer Kirche selten.“

veröffentlicht am 22.12.2015 um 15:15 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 23:21 Uhr

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Autor:

KLAUS TITZE
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Unter den Orgelklängen von Matthias Götte, derzeit Referendar am Humboldt-Gymnasium, verwandelt sich das lebendige Getümmel der Schüler in volle Aufmerksamkeit auf das, was sie wieder erwartet. Genau dieses Wortspiel nutzt auch die Schulleiterin Dr. Barbara Conring, denn die meisten werden wohl wieder genaue Erwartungen und Vorstellungen haben, wie das Weihnachtsfest abzulaufen hat und welche Geschenke es geben wird. Die Religionsschüler hätten sich jedoch bewusst für das „wider“ ohne „e“ entschieden, eben gegen alle Erwartungen. Sie könne es sich sehr schön vorstellen und wünsche es so auch allen, wenn die weihnachtliche Zeit anders verlaufe als erwartet, man eher dem Unerwarteten begegne und diese Begegnung auch zulasse.

Dies griffen spielerisch die Schüler verschiedener Kurse auf, indem sie beispielsweise mit spaßigen Bildern untermalt eine Familienweihnacht in sommerlichen Gefilden beschrieben, die Flucht von Maria und Josef mit ihrem gerade geborenen Jungen aufgriffen und dabei ebenso die Verbindung zur Aktualität zogen, wie andere Mitschüler, die einen engagierten Einsatz für Flüchtlingsinitiativen der Jetztzeit darstellten.

Der Kurs 5 machte sich mit mehreren auf die Suche nach dem Reich Gottes, starteten aus einem Kloster, begegneten Bauern, die ihnen stärkende Ruhe anboten, wurden von Räubern überfallen und konnten denen doch nur die Bibel anbieten, bis sie schließlich hinter einer Tür wieder in ihrem Kloster ankamen, um erfahren zu müssen, dass Gottes Reich überall dort ist, wo man selbst ist. Denn genau an diesem Ort lasse sich das Reich Gottes durch einen selbst verwirklichen und erfahren lassen.

Mit gemeinsamen Liedern und mehreren Beiträgen des Schulchores, der mit seinem vielstimmigen Klangvolumen das Kirchenschiff mühelos füllen konnte und dessen Wohlklang begeisterte, gelang allen Akteuren ein wirklich gelungener Gottesdienst, dessen vermittelte Freude bei vielen in die Weihnachtsferien hineinreichen dürfte.



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