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Meerjungfrau „Undina“ als Musical in der Dunsthöhle

Wassernixe für Pyrmont

Bad Pyrmont. Aus der unterirdischen Quellen- und Wasserwelt Bad Pyrmonts soll in diesem Sommer ein Märchengeschöpf zum Leben erweckt werden: Der sagenumwobenen Meerjungfrau Undine widmet die Musikschule ein eigenes professionelles Musiktheaterstück, das an der Dunsthöhle open air aufgeführt wird.

veröffentlicht am 16.02.2016 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 15:41 Uhr

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Autor:

Karin Heininger
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Keine Geringeren als die Komponisten Albert Lortzing und Hans Werner Henze haben über die Wassernixe jeweils ein musikalisches Werk geschrieben. Nun hat Musikschulleiter Arndt Jubal Mehring mit „Undina“ eine eigene Fassung komponiert, die von professionellen Musikern und Sängern an zwei Wochenenden im Mai und Juni aufgeführt wird: am 14. Mai um 11 und 15 Uhr, am 15. Mai um 11 Uhr sowie am 4. Juni um 11 und 15 Uhr und am 5. Juni um 11 Uhr. Carl-Herbert Braun schrieb dazu das Libretto, Jörg Schade verfasste die Gesangtexte. Gemeinsam stellte das Trio jetzt das Projekt vor. Allerdings unterstreichen Schade und Braun, dass sie zwar als Texter fungierten, „Undina“ aber keine Produktion der Pyrmonter Theater Companie, sondern der Musikschule ist.

„Mit dem Brunnen-Musiktheater soll ein neues Lebensgefühl, bezogen auf die Quellen- und Wasserwelt des Ortes, geweckt werden. Gleichzeitig wollen wir den Standort Dunsthöhle als Aufführungsplatz beleben“, betont Mehring. Bei schlechtem Wetter wird das 50-minütige Spiel, das eintrittsfrei für alle Altersgruppen gedacht ist, ins Kurtheater verlegt.

Nach der „Landkreis-Sinfonie“ und dem Tanztheater „Der Brunnenschatz“ ist dies jetzt das dritte Werk Arndt Jubal Mehrings, das versucht, Bad Pyrmont und das Weserbergland in Musik neu zu erleben. „Undina“ ist eine Dreiecksgeschichte zwi-

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schen dem Ritter

Dietrich, der Fürstentochter Berthalda und der Wasserfrau. Die Besetzungsliste der Inszenierung weist professionelle Künstler aus. Regie führt der Hamburger Opernregisseur Björn Reinke, als Gesangssolisten treten Maria Helgath aus München, Jutta Plomer und Manfred Plomer aus Freiburg sowie Olaf Heye aus Kiel auf. Dazu gibt es Livemusik mit einem sechsköpfigen Orchester, und auch eine Ballettklasse der Musikschule unter der Leitung von Patricia Struffolino ist dabei. „Wir suchen für zwei Szenen noch Kinder im Alter zwischen zehn und zwölf Jahren, die Spaß daran haben, mit einem professionellen Team zusammenzuarbeiten. Interessenten sollten sich in der Musikschule melden“, sagt Mehring. Das Projekt der Musikschule wird gefördert vom niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur, von der niedersächsischen Sparkassenstiftung, vom Landschaftsverband Hameln-Pyrmont und der Stadtsparkasse Bad Pyrmont.



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