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Inzwischen fehlt jede Spur von ihm

Was wurde aus Dackelmischling Benny?

BAD PYRMONT. „Was wurde eigentlich aus Benny?“ Das fragen sich viele Hundefreunde, die sich an der intensiven Suche nach dem umtriebigen Dackelmischling beteiligt oder sie verfolgt haben (wir berichteten). Doch auch mehr als fünf Wochen nach der Flucht des Vierbeiners gibt es kein Happy-End.

veröffentlicht am 22.02.2017 um 22:19 Uhr

Noch immer denkt Monika Rath an ihren vor rund fünf Wochen getürmten Rauhaardackel-Boardercollie-Mischling „Benny“. Allerdings hat sie die Hoffnung, dass er noch lebend geborgen werden kann, mittlerweile aufgegeben. Foto: privat
Juliane Lehmann

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Juliane Lehmann Reporterin zur Autorenseite
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Ihre intensive Suche hat die Halterin allerdings inzwischen eingestellt. „Die letzten Sichtungen liegen mehr als zwei Wochen zurück“, sagt Monika Rath. „Da wurde Benny wieder in Aerzen gesehen.“ Doch seit dieser Zeit gebe es keine Spur mehr von dem Hund. „Keine Sichtung. Keine Info. Gar nichts.“

Aus zwei örtlichen Facebook-Gruppen hat die Pyrmonterin ihren Suchaufruf inzwischen gelöscht. Der rüde Ton mancher Posts dort hat ihr Nervenkostüm – zusätzlich zu den Sorgen um Benny – noch fadenscheiniger gemacht. „Die unnützen Diskussionen dort ziehen einen nur noch mehr runter“, sagt die 55-Jährige. „Manche Leute machen sich offenbar gar keine Gedanken darüber, was sie da alles vom Stapel lassen.“ Abgesehen davon, dass die Vorwürfe einfach unangemessen gewesen seien. „Wie hätten wir eine Lebendfalle aufstellen lassen sollen, wenn der Hund die Futterstellen doch gar nicht annahm?!“

Noch immer vergehe kein Tag, an dem sie nicht an Benny denke, sagt Rath. Dabei stelle sie sich immer dieselben Fragen: Wie es ihm wohl geht? Ob er noch lebt?

Sollte der am 17. Januar nach nur drei Tagen in ihrer Obhut getürmte Rauhaardackel-Boardercollie-Mischling allerdings wider Erwarten doch noch gefangen werden können, würde sich Monika Rath inzwischen nicht mehr zutrauen, ihn wieder zu sich zu nehmen. Aber: „Ein Bekannter wäre bereit, es mit ihm zu versuchen.“ Die wohl traumatischen Erlebnisse in seinem Herkunftsland Rumänien hätten dem kleinen Hund jedoch wohl so sehr zugesetzt, dass sein Verhalten unberechenbar bleibe.

Immerhin: Ein Trost ist der Pyrmonterin nun eine belgische Schäferhündin. Die drei Jahre alte „Foxy“ habe sie von einer Familie übernommen, die den Hund wegen eines Babys im Haushalt habe abgeben müssen, erzählt Rath. „Sie konnten sich um Foxy nicht mehr kümmern“, erzählt sie. Für sie selbst sei die Hündin ein umso größerer Glücksfall.

Wenn Monika Rath nun mit Foxy spazierengeht, dann kommt ihr aber immer wieder Benny in den Sinn. Denn so scheu der Dackelmischling Menschen gegenüber ist, so sehr mag er andere Hunde. „Dann überlege ich, ob Foxy ihn vielleicht anlocken könnte – wenn er noch lebt.“



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