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Ehrenamtliche planen Ausstellungen – darunter eine über den ehemaligen Stadtdirektor Josef Friese

Was der Heimatverein im Jahr 2010 vorhat

Lügde (yt). „Sie engagieren sich in diesem Verein nicht, um Ihrem Hobby nachzugehen, sondern ganz allein, um Lügde für alle Einwohner und Gäste lebenswerter zu machen. Das zeichnet Sie in besonderem Maße aus. Und dafür möchte ich mich bedanken.“ Mit diesen Worten bedankte sich der Lügder Bürgermeister Heinz Reker bei den Mitgliedern des Heimat- und Museumsvereins, die im vergangenen Jahr einiges geleistet hatten.

veröffentlicht am 08.02.2010 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 05.11.2016 um 22:21 Uhr

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Neben administrativen Arbeiten und vielen Kurzeinsätzen investierten die Mitglieder rund 900 Stunden in die Verschönerung der Stadt. Da bereiteten sie vor und zeigten unter anderem die Ausstellung „Starklichtlampen – Licht ohne Strom“, ebenso die Bilderausstellung von Erwin Willeke über die Emmer. Die Kirchberghütten hielten sie in Schuss. Sie mähten und putzten, renovierten, setzten instand und schmückten, aber sie wanderten und feierten auch. Und diesem Lob schloss sich auch die Ortsbürgermeisterin der Stadt Lügde Birgit Platte an.

Der Terminkalender des Vereins ist auch für das laufende Jahr schon prall gefüllt. Unter anderem stehen drei Ausstellungen auf dem Plan. Für die Ausstellung im September „Wir Lügder gestern und heute“ richtete der Vorstand um den Vorsitzenden Josef Hoppenstock einen Appell an die Mitglieder und die Bürger der Stadt: „Wir wollen in einer Fotoausstellung das Alltagsleben der vergangenen Jahrzehnte in Lügde zusammenstellen. Dazu benötigen wir Fotos.“ Die Fotos können die Menschen beim Heimat- und Museumsverein, aber auch im Bürgerbüro des Lügder Rathauses abgeben, wobei der Vorstand versicherte, dass der Verein alle Bilder auch unversehrt wieder zurückgeben werden.

Zudem freuten sich die Mitglieder des Heimat- und Museumsvereins auch schon auf die Ausstellung über den ehemaligen Stadtdirektor Josef Friese, der am Tag der Eröffnung, dem 3. Juni 2010, 101 Jahre alt geworden wäre. Das Spannende an dieser Ausstellung ist, dass Friese viele wichtige Dinge akribisch gesammelt hatte, so dass die Ausstellung nicht nur einen tiefen Einblick in das Wirken des Lügders vermitteln wird, sondern auch die Geschichte und Kulturgeschichte Lügdes in einzigartiger Weise widerspiegeln wird.

Unter dem Beifall der Versammelten bedankte sich der Vorsitzende Hoppenstock mit dem Ehrenteller für 25-jährige Vereinstreue bei Eduard Blome, Dietrich Günnewich, Paul Günnewich, Franz-Josef Hasse, Josef Horstmann, Heinz Keinhorst, Ortwin Rosengart, Günter Schlieker, Heinrich Spilker, Heinrich Stein, Günter Tölke, Helmut Tusch und Ulrich Zimmermann.

Josef Hoppenstock (links) und die sechs Geehrten des Heimat- und Museumsvereins Lügde.

Foto: yt

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