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Informationen für Jugendliche in der Lipperlandhalle

Was Daten verraten

Lemgo. Vor einigen Tagen wurde 1700 Jugendlichen vor Augen geführt, wie einfach und wie schnell man Informationen über Menschen herausbekommen kann, die im Internet aktiv sind. Denn für viele ist es das Erste, was sie am Morgen und das Letzte, was sie am Abend tun: Das Handy checken. Mit Freunden kommunizieren, sich irgendwelche Informationen beschaffen oder eine App nutzen.

veröffentlicht am 12.02.2016 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 16:41 Uhr

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So ist es auch nicht verwunderlich, dass laut einer aktuellen Studie der Universität Bonn jeder Smartphone-Besitzer täglich rund 80-mal zum Telefon greift, Jugendliche sogar bis zu 123-mal. Dabei werden jede Menge digitaler Spuren im Netz hinterlassen. Im Geschäftsbereich Jugend und Schule der Stadt Lemgo ist man überzeugt, dass die Themen Datenschutz und Datensicherheit auch in den kommenden Jahren hochaktuell bleiben werden. Deshalb sei es wichtig für Jugendliche, zu wissen, was technisch alles möglich sei, wie man sich vor Datenmissbrauch schützen kann und was man auch in Kauf nehmen muss, wenn man in sozialen Netzwerken aktiv ist oder kostenlose Suchmaschinen nutzt.

Zur kritischen Auseinandersetzung mit diesen Themen wurde der Datenexperte „Padeluun“ eingeladen, der sich mit dem Verein Digitalcourage e.V. aus Bielefeld deutschlandweit für mehr Sicherheit im Netz einsetzt. Mit dabei war auch die Theaterregisseurin Angela Richter aus Köln, die das Theaterstück „Supernerd“ aufgeführt hat und dafür Edward Snowden und Julian Assange interviewt hat sowie Georg Tschurtschenthaler, der den Film „digitale Dissidenten“ produziert hat, in dem es um Geheimdienste und Whistleblower geht. Insgesamt ein vielversprechendes Programm für die Schüler der Karla-Raveh-Gesamtschule, der Heinrich-Drake-Schule, des Marianne-Weber-Gymnasiums, des Engelbert-Kaempfer-Gymnasiums, des Lüttfeld-Berufskollegs und das Hanse-Berufskollegs.

Organisiert wurde die Großveranstaltung von der Stadt Lemgo. Finanzielle Unterstützung erhielt sie von der Sparkasse Lemgo, der Dr.-Ritter-Stiftung (Detmold) und der Stiftung für Lippe. „Die Referenten aus Berlin und Köln verzichteten auf einen Großteil ihrer Gagen, damit die Veranstaltung in Lemgo in einem bezahlbaren Rahmen bleiben konnte“, bemerkt Hendric Schwär-Fröhlich vom Geschäftsbereich Jugend und Schule der Stadt, der auch für weitere Informationen Ansprechpartner ist unter 05261/213446 oder h.schwaer-froehlich@lemgo.de.

Die Mitwirkenden (v. li.): Hannah Kappes, Regina Rohde, Angela Richter, Hendric Schwär-Fröhlich und Georg Tschurtschen-thaler in der Lipperlandhalle.pr



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