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Putzige Gesellen mit Mission in Bad Pyrmont

Warum in den Rettungswagen des DRK Kuscheltiere mitfahren

BAD PYRMONT. Sie haben große Knopfaugen, ein flauschiges Fell und spenden Trost in allen Lebenslagen: Kuscheltiere. Doch nicht nur in den Kinderzimmern sind sie ein gern gesehener Gast. Auch in den Rettungswagen des Deutschen Roten Kreuzes in Bad Pyrmont fahren die putzigen Gesellen mit. Ihre Mission: Kindern in Notsituationen beizustehen.

veröffentlicht am 10.11.2017 um 16:47 Uhr

Jens Veneman freut sich, den Rettungssanitätern Verna Herold, Thorsten Pümpel, Christian Clever und Lotta Dörries (v.li.) Nachschub an Kuscheltieren übergeben zu können. Foto: uk
Hans-Ulrich Kilian

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Hans-Ulrich Kilian Redaktionsleiter Bad Pyrmont zur Autorenseite
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An dem Kuscheltier können sich die Kinder festhalten, es bietet ihnen seelischen Trost und begleitet kleine Patienten ins Krankenhaus. „Kinder sind für uns glücklicherweise die Ausnahme“, sagt der Rettungssanitäter Thorsten Pümpel. Doch wenn er und sein Kollege Christian Clever junge Patienten an Bord haben, dann helfen die Kuscheltiere ihnen dabei, mit der für sie meistens beängstigenden Situation umzugehen. „Es erleichter uns den Zugang“, so Pümpel. Da muss sich ein kleiner Elefant schon einmal gefallen lassen, dass sein Blutdruck gemessen wird. „Mit solchen Rollenspielen bereiten wir die die Kinder darauf vor, was wir mit ihnen vorhaben und das klappt in der Regel super“, sagt Pümpel. Kuscheltiere beruhigen und erinnern ein bisschen an Zuhause. „Damit schaffen wir ein wenig einen geschützten Raum“, so Pümpels Kollege Clever.

Die Stadtsparkasse Bad Pyrmont hat jetzt für Nachschub gesorgt, denn der Vorrat von Kuscheltieren war aufgebraucht, die jungen Patienten dürfen sie natürlich nach ihrer Fahrt im Rettungswagen behalten.

„Das haben wir natürlich gerne gemacht“, betont Vorstandsmitglied Jens Veneman. „Es ist schlimm genug, wenn kleine Patienten den Rettungswagen brauchen und Kuscheltiere können trösten“, zeigt er sich überzeugt.

Dass die Kuschetiere nicht etwa selber zur Gefahr für Kinder werden, dafür sorgt laut Pümpel das Bathildiskrankenhaus. Dort werden Elefant, Maus & Co. steril verpackt, und dann in den Rettungswagen verpackt.

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