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Kleine und große Wissenschaftler experimentieren beim Forschertag – und entdecken dabei auch ganz nebenbei „geheimnisvolle Kräfte“

Warum Gummibärchen tauchen und wie Propeller fliegen können

Entdeckerin beim Forschertag: Marla ist fasziniert von den Lichtbausteinen.

veröffentlicht am 08.02.2010 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 05.11.2016 um 22:21 Uhr

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Foto: Pia Rauscher

Lügde (nic). Die Atmosphäre in den Räumen der Kita ist geprägt von Forscherdrang und Spieltrieb, Experimentierfreude und Fröhlichkeit. In allen Räumen ist was los, überall können die Kinder aktiv sein, entdecken, staunen und Spaß haben. Forschen und experimentieren in der Kita?

Katrin Schrader erklärt: „Der Kindergarten ist nicht mehr die Aufbewahrungsanstalt von früher, er ist mehr und mehr ein Ort des Lernens geworden.“ Pia Rauscher, naturwissenschaftliche Fachkraft, pflichtet ihr bei: „Die Kinder lernen spielend die Welt entdecken. Gerade im Alter von vier bis sechs Jahren ist das Interesse an den naturwissenschaftlichen Zusammenhängen am größten, und wir können das durch kindgerechte Experimente fördern.“ Außergewöhnlich wird dieser Tag durch die Präsentation der Firma Dusyma, ein Hersteller für Lernmittel besonders für den Kindergartenbereich. Indem die Kinder so spannende Produkte spielend erforschen wie Lichtbausteine im Workshop „Lichtarchitektur“ oder ganz viele verschiedene Gefäße und buntes Wasser in der Wasserwerkstatt oder im Elektroworkshop Stromkreise selbst stecken können, die einen Propeller zum Fliegen bringen oder eine Lampe zum Leuchten, werden den Erzieherinnen die vielfältigen Möglichkeiten dieser Lernmittel nahegebracht – und an diesem Forschertag natürlich auch den Eltern, die zahlreich vertreten sind. Gerade für jene Familien, die ihr Kind in einer Kita anmelden wollen, eine gute Möglichkeit zur Entscheidungsfindung. Beim Workshop „Geheimnisvolle Kräfte“ lernen die Kinder zum Beispiel mittels einer Federwaage, dass Nudeln leichter sind als andere Werkstoffe.

Eine simple Kiste mit Sand, in den etwa mit einem stachligen Ball Muster gedrückt werden oder kleine Käfer mittels Magneten durch den Sand laufen, begeistern nicht nur die Kinder, und es können viele Anregungen auch für das Spielen zu Hause mitgenommen werden.

Aber auch die Mitarbeiterinnen der Kita haben sich etwas einfallen lassen, um ihrem Bildungsauftrag gerecht zu werden. So können die Kinder entdecken, dass mittels einer Schüssel mit Wasser und einem Becher wie in einer kleinen Taucherglocke Gummibärchen trocken einen Tauchgang überstehen.

Viel Hallo und Gekicher ist garantiert beim Spiel mit der Gespensterspucke, eine Mischung aus Wasser und Stärke, die sich verformen lässt und dann schnell wieder auseinanderläuft.

Und was für tolle Sachen kann man mit gefrorenem Wasser anstellen. Marla braucht nicht lange zu überlegen, was ihr am besten gefallen hat: „Das war toll, als ich den Propeller so hoch fliegen lassen konnte!“



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