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Vorne hui, hinten pfui - Kritik am Pflegezustand des Oesdorfer Friedhofs

Bad Pyrmont (uk). Mit dem Pflegezustand des Oesdorfer Friedhofs sind viele unzufrieden. Während der Platz vor der Kapelle neu gestaltet werden soll, entzündet sich am allgemeinen Pflegezustand der Anlage zunehmend heftige Kritik – auch die Stadtverwaltung will das nicht weiter hinnehmen.

veröffentlicht am 28.08.2012 um 15:58 Uhr
aktualisiert am 03.11.2016 um 21:21 Uhr

Der Oesdorfer Friedhof hat auch eine kulturhistorische Bedeutung für Bad Pyrmont. Dort finden sich viele Grabstätten bekannter Familien aus der Kurstadt, wie hier die der Familie Schücking. Das Grabmahl steht längst unter Denkmalschutz. Fotos: uk
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Vorne hui, hinten pfui? Diese Meinung vertreten offenbar viele Besucher des Oesdorfer Friedhofs an der Lortzingstraße. „Die Stadt lässt den Friedhof verkommen“, sagt ein Besucher des Friedhofs. „Wie passt das zu den Plänen, Weltkulturerbe werden zu wollen?“ Das sehen auch andere Pyrmonter so. „Das werden Gräber, deren Ruhezeit abgelaufen ist, einfach mit Splitt abgestreut und nicht mit Rasen eingesät“, empört sich eine alte Dame. „Das ist doch pietätlos!“

Die allermeisten Gräber sind in einem guten Zustand, ganz so, wie es die Friedhofsordnung vorgibt. Einige wenige aber sind zugewuchert. „Wir haben vor vier Wochen die Pflegeverantwortlichen angeschrieben und sie aufgefordert sich darum zu kümmern“, berichtet Hans-Joachim Böhnke, der bei der Stadtverwaltung für den Friedhof verantwortlich ist.

Ansonsten zeigt er Verständnis für die Kritik. „Wir sind mit dem Pflegezustand auch nicht zufrieden“, räumt er ein. „Besonders der Zustand der Wege ist nicht gut. Wir werden darum künftig verstärkt den Bauhof dort einsetzen.“ Und auch das Abstreuen der aufgegebenen Gräber mit Splitt sei nicht gewollt. Eigentlich sei eine Graseinsaat vorgesehen.

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