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Telekom will in der Innenstadt richtig abräumen, weil die Zellen unrentabel seien / Stadt protestiert

Von zwölf Telefonhäuschen bleiben noch drei

Bad Pyrmont (uk). Der Abbau von Telefonzellen geht munter weiter. Im Innenstadtbereich Bad Pyrmonts will die Telekom kurzfristig jetzt richtig zuschlagen. Von zwölf Häuschen sollen danach nur noch drei übrig bleiben. Das hat Hans-Joachim Böhnke vom Baudezernat der Stadt im Bauausschuss berichtet. „Wir haben dagegen protestiert, weil wir sie für notwendig halten“, sagte er, ließ aber erkennen, dass dieser Protest kaum den gewünschten Erfolg haben dürfte..

veröffentlicht am 10.06.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 07.11.2016 um 03:21 Uhr

Handy statt Telefonhäuschen: So wie Pia telefonieren heute nicht
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Dabei hatten die kommunalen Spitzenverbände dem Abbau vor Jahren unter der Bedingung zugestimmt, dass dies einvernehmlich mit den betroffenen Kommunen geschieht. Die Telekom hatte vor einem Jahr bestätigt, dass sie jedes zehnte der insgesamt 101000 Telefonhäuschen abbauen wolle, weil sie unrentabel und oft auch von Vandalismus betroffen seien. Die Gewohnheiten hätten sich verändert, viele Menschen telefonierten per Handy.

Immerhin: Münz- statt Kartentelefon

Für Bad Pyrmont bedeutet das im einzelnen: In der Heiligenangerstraße 6 wird eine von zwei Zellen abgebaut. Das trifft auch auf den Hylligen Born 1 zu. Immerhin wird in dem verbleibenden Häuschen ein Münz- statt Kartentelefon eingerichtet. In der Brunnenstraße 2 bleibt nur noch eine Telefonzelle stehen. Hier stehen zurzeit noch zwei Zellen und eine offene Billigvariante. Komplett verschwinden werden die Telefonzellen an der Bahnhofstraße 30, der Hermannstraße 4, der Oesdorfer Straße 36, der Solbadstraßee 4 und der Schellenstraße 1.

Ausschussmitglied Katrin Drinkuth regte an, sich darum zu bemühen, dass zumindest die Telefonzelle an der Oesdorfer Straße am Schulzentrum stehen bleibt, damit Schüler im Fall eines Unterrichtsausfalles ihre Eltern benachrichtigen können.

Ob dieser Einwand Gehör findet, ist allerdings sehr fraglich. Die Stadtverwaltung stellt sich vielmehr darauf ein, dass sie gegenüber der Telekom darauf besteht, dass die Oberfläche dort, wo die Telefonhäuschen jetzt noch stehen, nach dem Abbau wieder entsprechend der Umgebung hergerichtet wird.



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