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Emo-Punk und Indierock im „Kreativraum“

Von Dur-Harmonien und aggressivem Gesang

Bad Pyrmont. Publikumsnähe und eine gemütliche Atmosphäre sind inzwischen zu besonderen Markenzeichen des Pyrmonter „Kreativraums“ geworden. Dies gilt nicht nur für Theateraufführungen und Ausstellungen, sondern auch für Emo-Punk und Indierock. Davon gab es jetzt noch einmal zwei Bands zu hören: die „Birmingham Pines“ aus Köln und „Jan.Tenner“ aus Bad Pyrmont/Hannover.

veröffentlicht am 14.01.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 23:21 Uhr

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Autor:

Wanja Günther
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Das Trio der „Birmingham Pines“ begann mit einer originellen Mischung aus lebhaften Dur-Harmonien und aggressivem Gesang, den der Schlagzeuger zu den Songs beisteuerte. In den recht langen instrumentalen Abschnitten stach das Gitarrenspiel durch Wechsel von flüssigen, hellen Melodien und donnernden Akkordgewittern heraus. Bassist Antonius Falke gefällt die Idee des an diesem Abend gut gefüllten Kreativraums an der Lortzingstraße: „Ich komme auch aus einem kleineren Ort, wo es so etwas aber nicht gibt. Dieser Raum ist gut geeignet für Konzerte und Ausstellungen, die Atmosphäre ist gemütlich und liebevoll.“

Und die Publikumsnähe war wirklich nicht zu übertreffen; schließlich befanden sich nur wenige Zentimeter zwischen den spielenden Musiker und den stehenden Zuschauern, die es sich zwischendurch auch auf Sofas bequem machen konnten. Zuhörerin Isabel meinte: „Es ist cool, dass die Bands den Weg hierher auf sich genommen haben und das Projekt von außen unterstützen.“

Auch der Auftritt von „Jan.Tenner“ kam gut an. Die Stimmung der Lieder war melancholisch, unterstützt von deutschen Texten. Da zwei Gitarristen am Werk waren, verstärkten sie noch einmal die punkige Dynamik.

Die Organisatorin des „Kreativraums“, Pia Wagner, zieht ein positives Fazit, auch wenn sie aufgrund eines Auslandsaufenthaltes im Rahmen ihres Studiums das Projekt nicht weiter fortsetzen kann: „Viele junge Leute haben Interesse am Kreativraum Projekt. Ich wollte einen Impuls geben, der zeigt, welche kulturellen Möglichkeiten existieren und glaube, dass Bad Pyrmont Lust auf mehr hat.“ Interessierte, die an einer Fortsetzung des „Kreativraums“ mitwirken wollen, können sich per Email unter der Adresse kreativraum-pyrmont@gmx.de melden.



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