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Stadt will Holzhausens Gemeinschaftseinrichtung für 182 000 Euro nun doch komplett sanieren lassen

Voller Schluck aus der Pulle für den Lindenhof

Bad Pyrmont (uk). Die Stadt will ihre finanziellen Mittel aufstocken, um den Lindenhof als Gemeinschaftszentrum für Holzhausen komplett zu sanieren. Statt ursprünglich 140 000 Euro sollen in die von einem Trägerverein geführte ehemalige Gaststätte nun 182 000 Euro fließen. Dafür hat am Donnerstagabend der Verwaltungsausschuss seine Zustimmung gegeben. Zuvor hatte sich auch der Bauausschuss damit einverstanden gezeigt.

veröffentlicht am 05.03.2010 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 05.11.2016 um 18:41 Uhr

Klaus Böke, Vorsitzender des Trägervereins der Gemeinschaftseinr
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Ursprünglich war nur für eine Summe von 140 000 Euro die energetische Sanierung der Gemeinschaftseinrichtung geplant, die zum Jahreswechsel vom Land Niedersachsen an die Stadt Bad Pyrmont übertragen worden ist (wir berichteten). Jetzt sind es 160 000 Euro, die dafür zur Verfügung stehen sollen. Außerdem soll der Fußboden im Saal 1 saniert werden, was mit Kosten in Höhe von 22 000 Euro zu Buche schlägt.

Die energetische Sanierung soll das Foyer, die WC-Anlagen und den Saal im Anbau betreffen. Außerdem sollen dort die Dach- und Deckenflächen erneuert werden und eine Wärmedämmung erhalten. Eine neue Decke und eine neue Beleuchtung stehen ebenso auf der Auftragsliste wie der Austausch der Scheiben der Fenster und Fenstertüren.

Alles soll zusammen in einem in einem Rutsch erledigt werden. „Es macht keinen Sinn, kleinteilig einzelne Sanierungsbereiche herauszunehmen“, so die Empfehlung des Architekten Manfred Weber an die Stadt. Doch damit die Stadtverwaltung auch alle Handwerkerrechnungen in einem Aufwasch bezahlen kann, muss sie auf andere Budgets zurückgreifen. 10 000 Euro stammen aus nicht verbrauchten Mitteln des Konjunkturpaktes II für die Grundschule Holzhausen und die Herderschule und rund 32 000 Euro aus der Sanierung des Humboldt-Gymnasiums, die sich bekanntlich erneut verzögert hat . Deshalb wird dieses Geld auch nicht mehr in diesem Jahr benötigt.

Der Wunsch, auch den laut Verwaltung stark in Mitleidenschaft gezogenen und teilweise beschädigten Fußbodenbelag im Saal 1 zu erneuern, stammt vom Trägerverein des Lindenhofs. „Das Foyer und der Saal werden sich bis auf den Fußboden für den Besucher völlig erneuert darstellen. Insofern ist dieser Wunsch nachvollziehbar“, lautet die Stellungnahme des Baudezernats. Der Kunststoffbelag soll nun durch einen Mosaikparkettbelag ersetzt werden.

Das ist ein Schluck aus der Pulle“, so der CDU-Fraktionsvorsitzende Udo Nacke, der von einer Komplettsanierung spricht. „Damit schaffen wir eine gesunde bauliche Basis, um den Erhalt des Gebäudes langfristig zu sichern.“

Klaus Böke, Vorsitzender des Trägervereins, zeigte sich zufrieden mit der Entwicklung. „Das ist im wesentlichen das, was wir uns auch gewünscht haben.“ Vor allem die Sanierung des Daches sei wichtig, denn das habe im Winter am meisten Probleme bereitet. Zu erledigen wären dann noch Arbeiten am Fußboden im Foyer und am Parkett im großen Saal.

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