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Das Unternehmensplanspiel MIG beschert ideenreichen Humboldt-Schülern vier lange Arbeitstage

Voller Einsatz: Gymnasiasten als Manager

Bad Pyrmont (khr). Eine Woche ’raus aus dem normalen Unterricht und ’rein in die Rolle eines Vorstandsmitgliedes einer Aktiengesellschaft. „Eine tolle Erfahrung für uns“, sagt stellvertretend Meggi Bllaci für die 17 Schülerinnen und Schüler des Politik-Leistungskurses vom Humboldt-Gymnasium.

veröffentlicht am 07.03.2010 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 05.11.2016 um 18:41 Uhr

Vassili Golod und Dennis Wiater von „Future Industries&ldq
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Im Rahmen eines Unternehmensplanspiels unter der Leitung des Spielleiters Manfred Kussatz vom Bildungswerk der Niedersächsischen Wirtschaft waren sie als betriebswirtschaftliche Führungskräfte gefordert. Aufgabe war es, ein Produkt- und Marketingkonzept für einen neuartigen Küchencomputer zu entwickeln. Um sich voll auf diese Aufgabe zu konzentrieren, hatten die Jugendlichen ihre Arbeitsplätze in die Räume von Gastgeber Staatsbad Pyrmont GmbH verlegt. In drei Gruppen, die als Firmen im Wettbewerb miteinander standen, entwickelten sie vier Tage lang verschiedene Konzepte. Und ihr Lehrer Eckhard Wansleben war begeistert. „Es ist immer wieder ermutigend zu beobachten, wie kreativ und aufgeschlossen die Schüler diese wirtschaftlichen Themen angehen“, stellt er fest und betrachtet das Unternehmensplanspiel als willkommene Ergänzung zum Unterricht.

Am letzten Abend war es dann soweit: Vor einer Jury aus hochrangigen Vertretern der heimischen Wirtschaft in der Rolle der Einkäufer mussten die Schüler ihre Konzepte präsentieren. Den angemessenen Rahmen dafür bot das Steigenberger Hotel in einem Tagungsraum mit Kristalllüstern und moderner Präsentationstechnik.

Auch die Schüler hatten sich entsprechend gekleidet und sich das Outfit von Managern zugelegt. Das Herzklopfen vor und bei dem Auftritt wird es kaum gedämpft haben. Denn es galt nicht nur, das Konzept und die Vorteile des neuartigen Küchencomputers gekonnt vorzustellen, sondern die „Vorstände“ mussten sich auch den kritischen Fragen der „Einkäufer“ stellen. Da ging es um technische Details, Werbekostenzuschüsse und Finanzierungsfragen. Geschickt und teilweise humorvoll wurden auch diese Klippen umschifft. „Die Woche war besser als Schule, aber auch anstrengender“, gestand anschließend Isabell Emme, denn man habe elf bis zwölf Stunden am Tag gearbeitet.

Und Huang Giang Truong schätzte an dem Planspiel, dass sie dabei Erfahrungen gemacht habe, zum Beispiel den Druck vor der Präsentation, die sie so bisher nicht gekannt habe. Tobias Stadtfelder und Stefanie Viering konnten sich als Technikvorstand beziehungsweise als Designchefin schon mal in Berufsfeldern erproben, die sie für ihre spätere Berufslaufbahn planen.

Auch wenn es nur einen Gewinner des Planspiels geben konnte – wichtige Erfahrungen haben alle Teilnehmer gemacht. Und dazu gehörte auch, dass sie im Anschluss bei belegten Brötchen und Getränken, die Steigenberger- Chef Arnoldus van Iersel spendierte, den Vertretern aus der Wirtschaft und Schule Fragen zu Berufsbildern und Berufsaussichten stellen konnten.

Marianne Willeke nutzte die Gelegenheit, um sich bei Oberstudiendirektorin Claudia Herrmann zu erkundigen: „Wie wird man eigentlich Rektorin an einer Schule“?



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