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Planungswerkstatt befasste sich mit Themen Landschaft und Siedlung, Verkehr und Innenentwicklung

Visionen für Bad Pyrmont im Jahr 2050

So könnte das Ergebnis einer Stadtentwicklung für das Jahr 2050 aussehen. Bislang ist diese von Andreas Hollstein vom Büro „Drees und Huesmann“ gezeichnete fünfte Stufe der Entwicklung ein Denkanstoß für die Planungswerkstätten.

veröffentlicht am 09.06.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 07.11.2016 um 03:21 Uhr

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Bad Pyrmont (Hei). Wie wird Bad Pyrmont im Jahr 2050 aussehen? An der Wand der Mensa hängt eine Zeichnung, die eine mögliche Antwort gibt. Angefertigt hat sie Andreas Hollstein vom Bielefelder Büro „Drees und Huesmann“, das mit dem Entwurf eines städtebaulichen Gesamtkonzeptes beauftragt ist. Ein völlig neu gestalteter Europaplatz mit einem mehrgeschossigen Gebäude (ein Hotel?), der den Stadtraum zur Emmeraue öffnet, ist ein zentrales Merkmal dieser Vision, die Denkanstöße geben soll.

Doch bis zum Jahr 2050 ist es noch ein langer Weg. Mit der zweiten Planungswerkstatt zum Gesamtkonzept gingen die Stadtplaner Reinhard Drees, Jens Peter Huesmann und Andreas Hollstein jetzt einen weiteren Schritt. Themen waren Landschaft und Siedlung, Verkehr und Innenentwicklung, Europaplatz und Schloßstraßenviertel.

Die Ortsränder seien von den Planern bisher kaum als Problem erkannt worden, gestand Drees ein: ,,Bad Pyrmont liegt so schön, da gibt es nicht viel zu ändern, lautete unser Ansatz“, räumte er ein. Die Diskussion habe aber gezeigt, dass zugunsten der Sichtachsen zur Emmeraue hin an einigen Stellen der dichte Bewuchs gelichtet werden müsse.

R. Drees

Kontrovers diskutiert wurden dagegen nach Auskunft der Planer die Themen Verkehr und Innenentwicklung. So herrschten unterschiedliche Meinungen über die zukünftige Funktion der Salinenbrücke und eine mögliche Einschränkung der dortigen Verkehrsführung. Soll die Brücke ganz für den Autoverkehr gesperrt werden oder einspurig befahrbar bleiben? ,,Hier muss erst einmal festgestellt werden, ob die Bahnhofstraße und weiterführend die Waldecker und die Oesdorfer Straße den Verkehr im Fall einer Brückensperrung auffangen könnten“, befand Drees. Im Zuge einer geplanten Sanierung könne dies erprobt werden.

Ein Denkmodell der Planer war die mögliche Verlagerung des Marktplatzes, der erst vor wenigen Jahren mit erheblichem finanziellem Aufwand neu gestaltet wurde. Eine Verlagerung zum Beispiel an den Waisenhof oder auf das Postgelände wurde kritisch gesehen, da der bisherige Standort gut angenommen werde. Für den Bereich südlich der Fußgängerzone wurden generell weitere Parkplätze für erforderlich gehalten.

Ein Diskussionspunkt war auch der Standort eines geplanten Hotels, bei dem verschiedene Möglichkeiten angesprochen wurden. In der Abschlussbesprechung wies die Runde darauf hin, dass die vom Landesrechnungshof geforderte Kommunalisierung des Staatsbades (wir berichteten) die Rahmenbedingungen für künftige Planungen erheblich erschweren würde.

Die nächsten Schritte von der Planung zur Ausführung des Gesamtkonzeptes sollen am 5. September folgen. Dann werde man darüber entscheiden, ,,wer macht was mit wem und bis wann“, kündigte Andreas Hollstein an.



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