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„Bilderwelten“ in der Kursana

Vielfältig und unterschiedlich

Bad Pyrmont. Die aktuelle Ausstellung „Bilderwelten“ in der Kursana zeigt drei Pyrmonter Kunstschaffende, die in ihrem Malstil, aber auch in ihrer kreativen Entwicklung sehr unterschiedlich sind. Elisabeth Charlotte Daske, Regina Klaushenke und Karlo Krüger sind jeweils mit mehreren Bildern in der Senioren-Residenz vertreten.

veröffentlicht am 28.03.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 03.11.2016 um 10:21 Uhr

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Autor:

Karin Heininger
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So vielfältig wie die seit fünf Jahren im Kursana-Forum insgesamt gezeigten Ausstellungen seien auch die Arbeiten dieser drei Künstler, betonte Bad Pyrmonts Museumsleiter Dr. Dieter Alfter bei der Vernissage. Das Talent zum Malen habe schon lange in Elisabeth Charlotte Daske geschlummert, doch habe sie erst in späten Jahren durch den Einfluss ihres Mannes, des Malers Kurt Daske, zunächst zur Seidenmalerei und dann zum Arbeiten mit Acrylfarben gefunden. „Die erste Ausstellung Pyrmonter Künstler im Palmenhaus hat sie dann endgültig inspiriert“, schilderte Alfter. Ihre Motive habe sie vor allem bei zahlreichen Reisen gefunden.

Regina Klaushenke, die seit 2007 in Bad Pyrmont lebt, malt seit ihrer Kindheit und lässt sich dabei von großen Künstlern wie Marc Chagall, Gustav Klimt oder Carl Larsson inspirieren, deren Werke sie gekonnt und stilsicher kopiert. „Ich träume mich in ihre Bilder hinein und gebe sie mit meinen Augen wieder“, beschreibt sie selbst ihre Arbeitsweise, die sie autodidaktisch erworben hat. Als „Zeugnisse der Wertschätzung großer Vorbilder“ bezeichnete Alfter ihre Vorgehensweise.

Ein „Urgestein“ der heimischen Kunstszene nannte der Museumsleiter den Pyrmonter Karlo Krüger. Gefördert von dem hier bekannten Maler Josef Hatzl, habe Krüger sich unter anderem in der Porzellan-Manufaktur Meißen weitergebildet und seine Bilder in etlichen Ausstellungen, unter anderem im Palmenhaus, gezeigt. Mythen und Märchen seien neben regionalen Motiven seine Themen. „Vor allem liebt er den Harlekin“, betonte Alfter. Auch in der Kursana zeigt Krüger fantasievolle, farbenfrohe Darstellungen. In ihrer Eröffnung sagte die Direktorin der Kursna Residenz, Minna Gromzig, die Residenz sehe sich als einen Teil der Stadt, in dem schöpferisch tätige und interessierte Menschen zusammenkommen. Der Frühling aus Vivaldis „Jahreszeiten“, auf der Flöte mit Bravour interpretiert von Arndt Jubal Mehring, ließ das winterliche Wetter draußen zumindest vorübergehend vergessen.

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  • Österlich: Regina Klaushenke hat dieses Ei gestaltet.
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  • Elisabeth Charlotte Daske hat sich der Stadt Amalfi gewidmet.


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