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Ausgelassene 80er-Jahre-Party

Verzückte Fans im Schlosshof

BAD PYRMONT. Sie woll’n Spaß, sie woll’n Spaß. Markus gab Gas und die Gäste im ausverkauften Bad Pyrmonter Schlosshof schwelgten auf der Neuen Deutschen Welle im Himmel. Verzückt sangen sie mit, wenn die Showstars von einst ihre Hits anstimmten.

veröffentlicht am 27.08.2017 um 17:39 Uhr

Markus und Frl. Menke heizen die Stimmung im Schlosshof ein Foto: yt
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Carlhermann Schmitt Reporter
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„UKW“, „Geier Sturzflug“ und „Frl. Menke“ ließen sich mittreiben von der „puren Lust am Leben“, die die Besucher bei der 80er-Jahre-Party an den Tag oder doch eher an die Nacht legten. Unterstützt wurden die Alt-Stars von einer Musical-Sängerin, Tänzerinnen und einer Superband, die alle gemeinsam nicht nur tolle Musik machten, sondern auch eine frische Show auf die Bühne zauberten.

„Besuchen Sie Europa, so lange es noch steht“ und vor allem das „Bruttosozialprodukt“ wurden beklatscht und mitgesungen. Und zwar auch von vielen, die noch zu jung waren, um „Geier Sturzflug“ schon bei Dieter Thomas Heck in der Hitparade erlebt zu haben. Aber die Hits der Neuen Deutschen Welle, die damals völlig aus der Zeit der üblichen Schlagerszene gefallen sind und sich auch nicht in die Tradition der Popmusik eingliedern ließen, sind so zeitlos, dass sie auch heute noch ihre Fans finden. Das trifft auch für „Major Tom“ zu. Ein Song, der Peter Schilling Unsterblichkeit in der Musikszene eingebracht hat. Passend dazu waren Markus und die Tänzerinnen in sphärische Future-Looks gekleidet, der auch DÖFs „Codo“ („Ich düse im Sauseschritt“) gut kleidete und auch dem „Sternenhimmel“ angemessen war, der allerdings nicht von Hubert Kah selber gesungen wurde. Der konnte wegen einer Erkrankung nicht auftreten und hatte kurzfristig abgesagt.

„Ich bin ja so verschossen, in deine Sommersprossen“. Die Fischerchöre hätten es nicht inbrünstiger intonieren können, als die Reiter auf der Neuen Deutschen Welle, die jede Tina in Bad Pyrmont wachgesungen haben müssen. Und sie ließen sie dann auch noch wissen, dass sie nur von ihr geträumt haben und gleich mal rüber geh’n wollen. Nena ließ grüßen.

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Klaus Fiehe (vorne) und Friedel Geratsch von „Geier Sturzflug“. Foto: yt

Selbstverständlich wurde auch Falco gefeiert: „Amadeus“, das einzige deutschsprachige Lied, das es in den amerikanischen Hitparaden auf Platz 1 schaffte, wurde von den Tänzerinnen stilecht untermalt. „32-16-8“ Besitzer dieser Telefonnummer wurden von der „Spider Murphy Gang“ in den Wahnsinn getrieben, weil viele wissen wollten, ob sie unter dieser Nummer eine Rosi erreichen können, wie die Band in ihrem größten Hit „Skandal im Sperrbezirk“ behaupteten. Den Gästen am Samstag war‘s egal, dass in München diese Nummer bis heute nicht vergeben wird, sie kannten sie trotzdem, genauso wie den Rest des Lieds.

Den Musikern auf der Bühne konnte man ihren Spaß anmerken. Denn sie wurden bei ihrer Show von den Gästen bis zur letzten Minute gefeiert.



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