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Favoriten und Fernsehen: Turnierleiter Llambi freut sich auf die Tanzsport-Premiere im Schlosshof

„Unterm Scheinwerfer wird’s warm“

BBad Pyrmont. Größer geht’s nicht: Europacup der Profitänzer Latein, hochkarätig besetzt mit 24 Paaren aus 14 Nationen, zum ersten Mal draußen im großen Schlosshof, mit der Weltmeister-Formation des TC Braunschweig im Showteil und zu später Stunde dann auch noch live übertragen im NDR-Fernsehen. „Das ist für Bad Pyrmont ein Highlight, das nicht zu toppen ist“, bewertet Turnierleiter Joachim Llambi vorab in einem Telefon-Interview dieses einzigartige Ereignis. Es wird am Samstag ab 19.30 Uhr die Tanzfans aus Bad Pyrmont und der weiteren Umgebung in Atem halten.

veröffentlicht am 27.06.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 03.11.2016 um 01:21 Uhr

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Autor:

von karin heininger
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Llambi, selbst viele Jahre als Turniertänzer aktiv und als liebenswürdig gnadenloser Juror in der Fernsehshow „Let’s dance“ gefürchtet, wird zum sechsten Mal ein großes Turnier in Bad Pyrmont leiten. Und er ist selbst voller Erwartung. „Das Konzerthaus ist schon toll mit seinem unvergleichlichen Flair. Aber so etwas wie den Schlosshof kann kaum ein Turnierort bieten“, ist er überzeugt. Tanzsport als Open-Air-Veranstaltung habe er bisher nur einmal zu seiner aktiven Zeit in den Niederlanden erlebt, erinnert sich der erfahrene Turnierleiter. Die notwendigen Voraussetzungen werde das Staatsbad gewohnt souverän regeln: „Wichtig ist natürlich eine glatte Tanzfläche auf dem Kies, damit niemand verletzungsgefährdet ist.“ Und das Wetter? „Wir erwarten Temperaturen zwischen 16 und 17 Grad. Die Zuschauer werden sich entsprechend anziehen, und die Paare tanzen sich warm. Außerdem wird der Ort des Geschehens von den Fernseh-Scheinwerfern brutal ausgeleuchtet, da friert niemand.“

Die 24 Berufs-Tanzpaare kennt Llambi alle, hat sie bei internationalen Ereignissen getroffen. Mit fünf Paaren stellt Russland die größte Formation, gefolgt von Deutschland mit vier Paaren. Im Gegensatz zu den oft blutjungen Paaren bei den Amateuren liege das Durchschnittsalter der Berufspaare bei 25 Jahren, sagt Llambi. Als Favoriten sieht er das dänische Paar Martino Zanibellato/ Michelle Abildtrup, die Russen Vladimir Karpov/Mariya Tzaptashvilli und die deutschen Sieger des Vorjahres, Sergey und Viktoria Tatarenko, beide Jahrgang 1987.

Seit acht Jahren besitzen der gebürtige St. Petersburger und die Ukrainerin die deutsche Staatsbürgerschaft. Sie tanzen für den Ahorn-Club Berlin, waren in der Hauptgruppe S-Latein fünfmal deutsche Vizemeister und 2011 Deutsche Meister, sind Europameister und Finalisten der Latin-WM. Kennengelernt haben sich beide auf einer russischen Tanzseite im Internet. Dort suchte Sergey 2002 eine Tanzpartnerin in St. Petersburg und war überrascht, als er einen Anruf aus Berlin bekam. Nach Austausch von Videos begannen sie mit dem Probetraining, sind seitdem ein Tanzpaar und seit 2008 auch ein Ehepaar.

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  • „Dieses Highlight ist nicht zu toppen“: Joachim Llambi leitet zum sechsten Mal das Tanzturnier. pr.

Zu den deutschen Teilnehmern zählen auch Stefan Erdmann/ Sarah Latton, im Vorjahr zum zweiten Mal Gewinner der Pyrmonter Krone. Diese Trophäe wird auch am Samstag vom Publikum vergeben. Beim Turnier gibt es drei Runden, Vorrunde, Viertel- und Halbfinale in den Tänzen Samba, Rumba, Cha-Cha-Cha, Paso Doble und Jive. Das Wertungsgericht besteht dieses Mal ausschließlich aus Frauen, was laut Llambi selten ist. „Ich kann sagen, dass alle Teilnehmer gespannt sind und sich sehr auf den Abend freuen“, versichert der Turnierleiter.

Restkarten sind noch unter Tel. 151543 zu bestellen. Ab 23 Uhr am Samstagabend wird das Finale live im NDR-Fernsehen übertragen. Dort gibt es auch am Sonntag von 13 bis 14 Uhr eine Zusammenfassung.

Zu den Favoriten im Europacup der Profitänzer Latein gehören Sergey und Viktoria Tatarenko, die 2012 mit dem Titel „Roxanne“ im Konzerthaus den Weltcup Kür Latein gewannen.Archiv/rr



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