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Bürgermeisterin würdigt bei Neujahrsempfang Engagement der Paritäten

„Unschätzbarer Dienst am Nächsten“

Bad Pyrmont (HW). „Einiges muss noch zusammengeruckelt werden, damit es zum Wohle der Stadt ist.“ Mit diesen Worten hat Norbert Raabe den Neujahrsempfang der Paritäten Bad Pyrmont vor geladenen Gästen aus Wirtschaft, Politik und Verbänden in deren Räumen an der Schlossstraße eröffnet. Was genau der Geschäftsführer der Paritäten Hameln-Pyrmont meinte, ließ er offen. Doch vermutlich spielte er auf das verbale Scharmützel von CDU-Fraktionschef Udo Nacke und der Vorsitzenden des Integrationsrates, Kiriakoula Koussataloglou-Mund wegen eines Leserbriefes zur vergangenen Ratssitzung (wir berichteten) an. Auf jeden Fall hatte Raabe das Schmunzeln der Anwesenden auf seiner Seite und somit gleich zu Beginn für eine lockere Atmosphäre gesorgt.

veröffentlicht am 14.01.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 04.11.2016 um 06:41 Uhr

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Elisabeth Krause, Leiterin der Paritäten in Bad Pyrmont, ging in ihrer Rede auf die Vernetzung ein, die über das Internet immer mehr an Rasanz gewinne. „In einem kleinen überschaubaren System, wie es unsere Stadt darstellt, ist eine Vernetzung der verschiedensten Organisationen und Institutionen für die Menschen vor Ort sogar wichtiger, als dass sie per Internet mit der ganzen Welt verbunden sind“, erklärte sie. Dennoch gehe es auch vor Ort um Schnelligkeit, „mit der wir aufgrund unserer guten Vernetzung auf außergewöhnliche Situationen reagieren können.“ Damit würdigte Krause insbesondere die wirkungsvolle Zusammenarbeit von Patienten, Ärzten, Krankentransporten, Apotheken, Sanitätshäusern, Krankenhaus, Pflegeheimen, Selbsthilfegruppen, Behörden und anderen Dienstleistern. „Es sind die kurzen Wege, die Entscheidungen vereinfachen können“, sagte die Leiterin.

Die Gesundheit der anvertrauten Menschen zu erhalten und gegebenenfalls zu stärken sei die größte Aufgabe der Paritäten. „Und das können wir nur gemeinsam mit unseren Partnern innerhalb eines Systems, das ich Hand-in-Hand-System nennen möchte“, fügte Elisabeth Krause hinzu.

„In einer sich ständig veränderten Gesellschaft ist es eminent wichtig, einen Ansprechpartner zu haben, der sich seiner sozialen Verantwortung bewusst ist und Menschen bei Fragen hilfreich zur Seite steht“, lobte Bad Pyrmonts Bürgermeisterin Elke Christina Roeder (SPD) die Arbeit der Paritäten. Gerade in einem Ort mit hohem Anteil an älteren Menschen sei diese Aufgabe eine große Herausforderung. „Wir können uns glücklich schätzen, dass wir in unserer Stadt viele Einrichtungen und Ehrenamtler haben, die sich enorm einsetzen und einen unschätzbaren Dienst am Nächsten tun“, unterstrich die Chefin der Stadtverwaltung. Dieses Engagement führe auch zu einem besseren Klima „in unserer Gesellschaft“.

Musiker Zine Tabet, Elke Christina Roeder, Elisabeth Krause und Norbert Raabe (v. li.) beim Neujahrsempfang der Pyrmon-ter Paritäten.

Foto: pox



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