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In machen Familien wird das hausgemachte Ostereierfärben noch groß geschrieben

Und vom Rest gibt’s morgen Rührei

Bad Pyrmont. Wer mit Nachnamen Ha(a)se heißt, muss sich in diesen Tagen vermutlich manchen mehr oder weniger witzigen Spruch anhören oder wird mit einem vielsagenden Lächeln netter Mitmenschen bedacht. Ein Lied davon singen kann auch die junge Familie Haase aus Holzhausen, die das Ganze mit Humor nimmt und sich über ihre besondere Beziehung zum Osterhasen freut.

veröffentlicht am 10.04.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 07.11.2016 um 11:21 Uhr

Kreativität sind keine Grenzen gesetzt: Maira, Sophie, Mariella

Autor:

Karin Heininger
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Dass der (zumindest lautmalerische) Namensvetter die Eier im Garten versteckt, ist für den kleinen Nils ganz klar. Aber dafür soll Meister Lampe auch belohnt werden, hat sich der pfiffige Sechsjährige überlegt. Auf die Frage, wem er denn die von ihm und seiner Mama selbst gefärbten Eier schenken will, zählt er Oma und Uroma auf, kommt dann aber schnell zur Sache: ,,Eins kriegt der Osterhase, das verstecke ich für ihn im Garten!“

Ein niedliches Papphäschen hängt schon seit einigen Tagen an der Tür von Familie Haase. Das hat Nils aus dem Holzhäuser Kindergarten mitgebracht, wo das christliche Fest mit Geschichten aus der Bibel, aber auch mit Basteleien vorbereitet wurde. Für das Eierfärben in Mama Simonas Küche unterbricht der Nachwuchs-Kicker zwar nur ungern sein Fussballspiel, aber dann ist er doch mit Eifer bei der Sache, legt die in schönen Naturfarben leuchtenden Eier ins Körbchen und präsentiert sie stolz Papa Matthias. Ostersonntag, soviel steht fest, werden die Haases zum Eiersuchen in den Kurpark gehen.

Das hat sich auch die fünfköpfige Familie Lohmann vorgenommen. Bei ihnen wird das hausgemachte Eierfärben ganz groß geschrieben, und der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Die drei Töchter Mariella (3), Melina (5) und Maira (8) sitzen am großen Küchentisch und bemalen mit Wasserfarben die von Mama Mareike hartgekochten oder von Papa Marcus Lohmann ausgepusteten Eier – vom Rest gibt’s morgen Rührei.

Mit dabei ist Mairas Freundin Sophie, die mit ihr die dritte Klasse der Herderschule besucht. Die Eier werden nicht nur bunt bemalt, sondern auch noch mit kleinen Stoffresten phantasievoll beklebt. Manche bekommen dann noch ein Gesicht und, höchste Stufe der Ei-Kunst, sogar noch einen Hut und für ihre Standhaftigkeit einen steifen Kragen. Dann werden sie an einen großen Osterstrauß gehängt. Zwischendurch stärken sich die kleinen Künstlerinnen mit Schokoladen-Eiern, und irgendwann vermischen sich Farb- und Schokospuren zu einer undefinierbaren Mischung auf den Händen.

Dass der Osterhase die Eier bringt, wird von den beiden Großen Maira und Sophie kichernd kommentiert. Für Mariella ist nach einer Stunde Schluss mit lustig: Sie hat eine Verabredung mit ihrem Freund Laurin (man kennt sich aus dem Kindergarten), und das ist viel wichtiger als die ganze Familienostereiermalerei. Und weil kleine Geschenke die Freundschaft erhalten, bringt sie Laurin zwei ihrer schönsten Ostereier mit.

Auch Nils und seine Mama Simona haben viel Spaß daran, ihre Ostereier selber zu färben.

Fotos: Hei



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