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18 Schüler der Max-Born-Real- und der Hauptschule besuchen Manchester

Umweltschutz „in English, please“

Bad Pyrmont (stef.) Umweltschutz bis über den Kanal: 18 Jugendliche des Ganztagsangebots „The English Group“ haben zum dritten Mal ihre Partnerschule in Manchester besucht. Diesmal stand der Kulturaustausch erstmals unter einem Thema: „Project Environment“.

veröffentlicht am 06.04.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 07.11.2016 um 11:41 Uhr

Die Schüler aus Bad Pyrmont und Manchester haben sich bei ihrem
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„Umweltschutz ist aktuell auf der ganzen Welt“, erklärt Kursleiter David Keith Barlow. „Es ist ein zeitgemäßes Thema, welches Schüler in Deutschland und England verbindet.“ So schaffte die Thematik „Umweltschutz“ nicht nur eine Basis für alle Aktionen in England, sondern half zudem bei der Finanzierung der Fahrt. „Mit der Idee des Umweltschutzes konnten wir die Unterstützung der UK-German-Connection in London gewinnen“, erklärt Barlow.

So starteten die Schüler der 9. und 10. Klasse der Max-Born-Realschule, begleitet von Englischlehrerin Dagmar Paar, sowie zwei Hauptschüler mit Lehrerin Margarete Bruns für sechs Tage nach Manchester. Neben David Barlow begleitete ein weiterer Brite die Fahrt: Donald Felton, der ab Sommer ebenfalls am Englisch-Projekt im Ganztagsangebot beteiligt sein wird.

Um dem Thema Umweltschutz gerecht zu werden, untersuchten die Jugendlichen die Industriestadt Manchester unter den Gesichtspunkten Energie, Natur, Recycling sowie Verschmutzung und dokumentierten ihre Ergebnisse. „Selbstverständlich ,in english, please‘“, ergänzte Barlow.

Schüler suchen Recycling-Möglichkeiten

Auch der Kontakt zu den britischen Schülern kam nicht zu kurz: Jeder Pyrmonter bekam einen Partner zugeteilt, gemeinsam gingen die Jugendlichen unterschiedliche Aufgaben an. So bastelten die 14- bis 16-Jährigen Schlüsselanhänger und erkundeten das Gebiet rund um die „St. Matthews RC School“ unter dem Gesichtspunkt Wiederverwertung. Ob Müll, Autos oder umweltbelastende Dinge, auf dem gesamten Gelände der Schule wurde nach Möglichkeiten zum Recycling gesucht.

Für Steffanie Aßmann, die zum zweiten Mal am Austausch-Projekt teilnahm, war die Fahrt ein großer Erfolg. „Mir hat es richtig gut gefallen, das Thema Umwelt war auf jeden Fall interessant“, so die 17 Jahre alte Realschülerin. „Was mein Englisch-Vokabular angeht, hat die Fahrt mir echt viel gebracht.“

Auch Kursleiter Barlow verweist auf den pädagogischen Vorteil des Projekts: „Wenn Schüler zusammen an einem Thema arbeitet, dann reden sie auch mehr miteinander, der Lerneffekt ist größer.“ Den Abschluss des Englandbesuchs bildete ein Ausflug in die Stadt Chester.

David Barlow zeigte sich auch mit dem Kulturaustausch sehr zufrieden: „Junge Menschen anzuleiten, ist dringend notwendig“, sagte er. „Wenn sie sich dabei Gedanken über ihre Umwelt machen und dann auch noch Englisch sprechen, hat sich die Mühe gelohnt.“

Im September bekommen die Pyrmonter Besuch aus Manchester. Geplant ist eine Projektwoche unter dem Thema „Shaping my future“ (Zukunftsgestaltung).

Steffanie Aßmann (2. von rechts) ist zum zweiten Mal bei dem Austausch dabei. Ihr Fazit: „Was mein Englisch-Vokabular angeht, hat die Fahrt mir echt viel gebracht.“



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