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Änderung an Umleitungstafeln

Umleitung nach Bad Pyrmont: Die Irritation dürfte bleiben

BAD PYRMONT. Die Kritik an der irritierenden Umleitungsausschilderung im Kreis Lippe im Zuge des Neubaus der Heemsteder Brücke hat zu einer Reaktion der Behörden geführt, die man allerdings nur halbherzig und nicht unbedingt nachvollziehbar nennen kann. Zur Beseitigung der Irritation dürfte das nicht beigetragen haben.

veröffentlicht am 18.01.2019 um 17:03 Uhr
aktualisiert am 18.01.2019 um 20:30 Uhr

Deutlich ist auf dieser Tafel noch das überklebte Verkehrszeichen 250 zu sehen. Wer in Barntrup auf die Bundesstraße 1 fährt, wird in Richtung Hameln geschickt. Also genau in die entgegengesetzte Fahrtrichtung, um Bad Pyrmont zu erreichen. Dabei wäre
Hans-Ulrich Kilian

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Hans-Ulrich Kilian Redaktionsleiter Bad Pyrmont zur Autorenseite
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„Die Beschilderung war bislang so gestaltet, dass Fahrzeugführer mit Fahrziel Barntrup, Holzminden, Hameln oder Bodenwerder unter Anzeige des Verkehrszeichens 250 StVO ,Verbot für Fahrzeuge aller Art‘ und einem textlichen Hinweis an Bad Pyrmont vorbeigeleitet wurden. Hier ist es offenbar aufgrund der Darstellung des VZ 250 zu Irritationen gekommen. Daher ist angeordnet worden, die Darstellung dieses Verkehrszeichens von den acht aufgestellten Plantafeln zu entfernen“, teilte die Pyrmonter Stadtverwaltung in dieser Woche den Mitgliedern des Bau- und Umweltausschusses mit, in dessen Reihen es mehrfach Kritik an der Beschilderung gegeben hatte.

Doch zumindest Anfang dieser Woche gab es noch Schilder an der Bundesstraße 1 im Kreis Lippe, die das Zeichen „Verbot für Fahrzeuge aller Art“ trugen. Auf den Schildern findet sich nur noch der textliche Hinweis, dass in Bad Pyrmont eine Brücke gesperrt sei. Als empfohlene Fahrtrichtungen werden wahlweise Bodenwerder oder Holzminden genannt. Ortsunkundige wird dies auf lange Umleitungsstrecken führen, obwohl es kürzer geht – beispielsweise über den Hagen.

„Wir stehen beim Umleitungskonzept in zweiter Reihe. Es war der Wunsch der Pyrmonter, die Zeichen abzunehmen beziehungsweise zu überkleben. Das habe ich weitergegeben“, sagte Markus Brockmann, Leiter des Landesstraßenbauamtes in Hameln, auf Anfrage.

Auch nach Freigabe der Amelgatzer Brücke wird der Verkehr in Hameln nach Bad Pyrmont über die B 1 umgeleitet. Foto: jl

„Eine Brückensperrung heißt ja nicht, dass in Bad Pyrmont die Emmer nicht überquert werden kann“, gab Helmut Fahle, Vorsitzender der Pyrmonter Werbegemeinschaft zu bedenken. Ob diese aus seiner Sicht immer noch irritierende Umleitung Gäste von Bad Pyrmont fernhalte, könne er nicht sagen. Er wisse aber von einigen seiner Besucher, dass sie lange Umwege gefahren seien, um in die Kurstadt zu kommen. Nach Fahles Ansicht war die Sperrung der Amelgatzer Brücke für Bad Pyrmont mindestens genauso dramatisch.

Im Bauausschuss wurde zudem gefragt, warum auch nach der Freigabe der Amelgatzer Brücke am Fort Luise in Hameln immer noch eine Umleitung über die Bundesstraße 1 ausgeschildert sei. „Das macht durchaus Sinn, um die Ampelkreuzung an der Saline zu entlasten“, meinte Bürgermeister Klaus Blome dazu. „Die Ortskundigen fahren sowieso, wo sie wollen“, meinte Behördenleiter Brockmann.



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