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Großzügige Spenden ermöglichen Teddy-Bären für Retter, Feuerwehr und Polizei

Trostspender fahren jetzt mit

BAD PYRMONT. Sowohl im Rettungs- und Notarztwagen des DRK Bad Pyrmont, in den Einsatzfahrzeugen der Feuerwehr oder in den Streifenwagen des Bad Pyrmonter Polizeikommissariats sind sie in der nächsten Zeit ständige Begleiter: kleine Teddy-Bären, sorgsam behütet, damit ihnen auf der Einsatzfahrt nichts passiert, warten sie geduldig darauf, wenn nötig in die Arme von Kindern zu springen.

veröffentlicht am 02.08.2018 um 16:10 Uhr
aktualisiert am 02.08.2018 um 18:00 Uhr

Retter und Helfer (vorn links) nehmen von den Vertretern der Sponsoren Exemplare der Trostspender entgegen. Foto: ti
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Autor

Klaus Titze Reporter
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„Sie sind als Trostspender gedacht für diejenigen Kinder, die gerade etwas Beängstigendes erlebt haben“, erklärt Titus Malms und ergänzt, dass den kleinen Stoffwesen die Kraft zugeschrieben wird, traumatischen Entwicklungen entgegen treten zu können. Beim 9. Pyrmonter Brudermahl der Freimaurer-Loge „Friedrich zu den drei Quellen“ hatte ihr Meister vom Stuhl, Ingo Neumann, einen besonderen Gast (wir berichteten). Thomas Mang war nicht nur als Fachmann des Niedersächsischen Sparkassenverbandes zum Thema Zinspolitik eingeladen worden, er erwies sich als ehemaliger Schirmherr der Deutschen Teddy-Stiftung als Ideenförderer.

Die beim Brudermahl gesammelten Spenden von 3333 Euro sollten zur Beschaffung von Trost spendenden Teddy-Bären den in Bad Pyrmont tätigen Rettern zur Verfügung gestellt werden. Hierauf legte das Geldinstitut noch einmal 1000 Euro drauf und der Sparkassenverband stockte den Restbetrag auf 5000 Euro auf. Diese Gemeinsamkeit führte dazu, dass sich mehr als 800 dieser Zauberwesen noch in einem Teddy-besetzten Kellerraum der Sparkasse befinden und auf ihre Zuweisung in ihre Einsatzbereiche warten.

Das soll nun nicht mehr lange dauern. Der Anfang mit einer Art Mustervergabe fand nun in der Vorstandsetage der Sparkasse statt. Stadtbrandmeister Maik Gödeke für die Pyrmonter Feuerwehren, Stefan Bremer für das Polizeikommissariat und Günter Schindler für den DRK-Rettungs- und Bereitschaftsdienst nahmen erste Exemplare entgegen. „Diese Form der Verstärkung in unseren Streifenwagen kommt absolut passend“, sagt Bremer. Ob es nun um ein Kind geht, das seine Eltern im Stadtgebiet verloren hat, oder das ein belastendes Ereignis vom Streit der Eltern bis hin zu einem Unfallgeschehen erfahren musste: „Solch Trostspender, die von der belastenden Situation ablenken und Ängste vor den fremden Einsatzkräften nehmen, sind wahre Wundermittel.“



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