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Sein Tod reißt eine große Lücke ins Vereinsleben

Trauer um Manfred „Pitze“ Makein: Ein Mann mit großem Herzen

BAD PYRMONT/LÖWENSEN. Nur wenige Tage vor seinem 81. Geburtstag verstarb am Samstag ein Urgestein im Bad Pyrmonter Vereinswesen: Manfred „Pitze“ Makein. Seine Mitgliedschaft in dreizehn Vereinen im Pyrmonter Tal war häufig damit verbunden, ehrenamtlich tätig zu werden und Funktionen zu übernehmen, oft als Schriftführer, aber auch als Kassierer und in manchen Fällen als Vorsitzender.

veröffentlicht am 19.02.2019 um 18:19 Uhr
aktualisiert am 19.02.2019 um 19:20 Uhr

Manfred „Pitze“ Makein Foto: rr
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Autor

Rudi Rudolph Reporter
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So war er bis zu seinem Tode Vorsitzender des Fußballvereins Schwarz-Weiß Löwensen, der Manfred Makeins Ableben umso mehr bedauert, als dieser mit einer ihm eigenen Kraftanstrengung und mit großem Engagement für „seinen“ Verein noch einmal in einer schwierigen Phase als Vorsitzender in die Bresche sprang. Aus dem Pyrmonter Vereinsleben war er nicht wegzudenken. Er konnte mit seinem großen Organisationstalent, seiner Akribie und seiner Präsenz jedem Verein, der ein Problem hatte oder in Schwierigkeiten steckte, helfen. Geboren wurde Manfred Makein 1938 im ostpreußischen Heidekrug. Der Krieg spielte ihm übel mit. So erlitt er als Kind eine schwere Verletzung, verlor seine Familie und strandete als Waise schließlich in Hameln, wo er in einer Pflegefamilie aufwuchs. Diese Ereignisse prägten ihn, formten ihn zu einem Menschen mit großem Herzen, großer Toleranz und Empathie. Neben seiner beruflichen Tätigkeit im kaufmännischen Bereich bei der Firma Emme liebte er das Feiern. Das bewies er letztmalig an seinem 80. Geburtstag vor einem Jahr im Löwenser Dorfgemeinschaftshaus. Dem Löwenser Dorfleben und den örtlichen Vereinen war Manfred Makein besonders verbunden. Bis zuletzt bekleidete er im Schützenverein das Amt des Schriftführers im geschäftsführenden Vorstand. Sein Engagement war zudem auch politischer Natur. Im Löwenser Ortsrat wirkte er 15 Jahre von 1986 bis 1991 sowie von 2001 bis 2011 mit, und als sachkundiger Bürger saß er für die CDU-Fraktion fünf Jahre im Kultur- und Sportausschuss sowie vier Jahre im Ausschuss für Finanz- und Wirtschaftsförderung. Ob im Schützenverein, auch als mehrfacher Schützenkönig, beim Fußball, als Vorsitzender der Kleingartenanlage „Kleinjürgen“ oder im Sozialverband Deutschland (SoVD) immer war er ein Kenner der Materie und mit Herzblut dabei. Seine große Liebe galt der Musik. Viele Jahre sah man ihn im TuS-Musikzug. Und mit professionellen Auftritten als Gitarrist in der Container-Band trat er bei Stadtfesten und Feiern auf. Manfred Makein hinterlässt seine Frau und eine Tochter.



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