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Großenberg feiert Dorf- und Feuerwehr-Tradition mit dreitägigem Fest / Gute Wünsche von allen Geburtstagsrednern

Tolle Trecker, alte Aufnahmen und eine große Tombola

Großenberg, (ubo). Gleich an drei Tagen haben die Großenberger zweifach gefeiert: Das Dorf kann auf eine 750-jährige Geschichte zurückblicken, und die Feuerwehr bringt es auf 75 Jahre.

veröffentlicht am 05.07.2009 um 20:00 Uhr
aktualisiert am 06.11.2016 um 23:41 Uhr

Gemeinsam mit Rapsblütenkönigin Silke Meier schreiten Ferdinand
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Historisches stand denn auch im Mittelpunkt des Rahmenprogramms: So zeigten Ferdinand Wöltje und Günter Köhler mit Fassnachtsstock und Wurstgaffel, wie in früheren Zeiten zur Fassnacht eingeladen und Geld und Wurst gesammelt wurde.

Auf alten Fotos Verwandte suchen

In Technik aus vergangenen Zeiten konnten die Besucher bei einer Schau alter Trecker und einiger hölzerner Geräte aus der Landwirtschaft schwelgen.

Viele Blicke zogen die Ausstellungswände mit alten Fotos unter den Titeln „Alte Ansichten aus Großenberg“ und „Fasslabend aus den 60er Jahren“ auf sich. Da suchten und entdeckten viele ehemalige und jetzige Großenberger Verwandte und Freunde.

Ehre, wem Ehre gebührt (v.li.): Abschnittleiter Jürgen Selle mit
  • Ehre, wem Ehre gebührt (v.li.): Abschnittleiter Jürgen Selle mit Günter Köhler, Ferdinand Wöltje, Rolf Köhler, Frank Wöltje, Detlev Zurmühlen, Friedel Ohm, Friedrich Grönnert, Jürgen Wiedbrauck, Heinrich Schmidt, Ortsbrandmeister Wilhelm Lohmann und Stadtbrandmeister Jürgen Bitterling. Fotos: ubo
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Dichtes Gedränge herrschte am Tisch der Tombola mit 150 Preisen, dessen Hauptgewinner Ingrid Kiel und Friedrich Pfennig sich auf zwei jeweils dreitägige Fahrten nach Berlin freuen können.

Bei einem reichhaltigen Katerfrühstück konnten sich die Festbesucher am Sonntag nach dem Zeltgottesdienst mit Pastor Joachim Wittchen stärken, während Heimathistoriker Manfred Willeke die lange Geschichte des Ortes Revue passieren ließ. Das Sonneborner Blasorchester unter der Leitung von Roman Plaskow rundete das Katerfrühstück musikalisch ab.

Bereits am Samstagabend hatten zahlreiche Besucher beim Kommers die Feuerwehr hochleben lassen. So war das Festzelt gut gefüllt, als Ortsbrandmeister Wilhelm Lohmann in seiner Ansprache auf die Geschichte der Ortswehr zurückblickte, die auf den Tag genau am 28. April 1934 begann.

Bürgermeisterin Elke Christina Roeder hob die Bedeutung der Feuerwehren zum Wohl der Gemeinschaft hervor. „Hilfsbereitschaft, Einsatzwillen und Pflichtgefühl für den freiwilligen Dienst gelten bis heute“, so Roeder – auch mit Blick auf das neue Dorfgemeinschaftshaus und den noch zu errichtenden Anbau für das Feuerwehrfahrzeug.

Frohen Mutes dem 1000-Jährigen entgegen

Großenberg habe sich 750 Jahre lang gut gehalten und könne nun frohen Mutes seinem 1000-jährigen Bestehen entgegenblicken, hob die SPD-Bundestagsabgeordnete Gabriele Lösekrug-Möller in ihrem in Reimform vorgetragenen Grußwort hervor.

Ortsvorsteher Dirk Wöltje unterstrich den Zusammenhalt in der Wehr und konnte drei Neueintritte vermelden. Die mittlerweile 15-jährige Freundschaft zur Feuerwehr Frankenfelde im Oderbruch, die auch weiterhin mit Leben erfüllt werden müsse, rückte Rudolf Caspar in den Fokus.

Jürgen Bitterling indes äußerte sich zu ersten Mal, „nach der großen Politik“ zum Feuerwehr-Anbau, der nun kein Thema mehr sei. „Es geht weiter in Großenberg“, betonte der Stadtbrandmeister, bevor er gemeinsam mit Abschnittleiter Jürgen Selle und den Stellvertretern Klaus Vogt und Jörg Krüger die Ehrungen und Beförderungen vornahm. So halten Heinrich Frede, Heinrich Klenke (beide in Abwesenheit) und Friedel Ohm der Großenberger Wehr seit 60 Jahren die Treue. Günter Köhler, Heinrich Schmidt und Ferdinand Wöltje nahmen die Ehrung für 50 Jahre entgegen sowie Friedrich Grönnert die für 40 Jahre. 25 Jahre im Dienst sind Rolf Köhler, Jürgen Wietbrauck, Frank Wöltje und Detlev Zurmühlen.

Im Anschluss an den formellen Teil spielte die „Tanzband Sunset“ zum Tanz im Festzelt. Da war dann auch deutlich mehr los als am Freitag beim Discoabend zum Auftakt. Hier hätten sich die Veranstalter dann doch deutlich mehr Besucher gewünscht.

Renate und Erich Dreyer und Heinz Zurmühlen erkennen Verwandte und Freunde auf den historischen Fotos wieder.

Dichtes Gedränge herrscht am Tombola-Tisch mit seinen 150 Preisen.



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