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Erster Töpfermarkt zieht Besucher zur Hauptallee

Tönerne Frühlingsboten

BAD PYRMONT. Ja, ist denn schon wieder Frühlingsmarkt? Konnte man glauben, wenn man am Wochenende am Ende der Hauptallee seinen Spaziergang begann. Viele bunte Blumen in schönen leuchtenden Farben standen da in Kübeln an einem Verkaufsstand. Erst beim Näherkommen sah man, dass all die Farbenpracht nicht von der Natur, sondern von Menschenhand gemacht worden war.

veröffentlicht am 15.04.2018 um 18:41 Uhr
aktualisiert am 15.04.2018 um 21:30 Uhr

Welche Blumen sind getöpfert? Gar nicht so einfach, dieser Frage in dem Ensemble nachzuspüren. Foto: yt
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Autor

Karin Heininger Reporterin
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Mohn, Margeriten, Kornblumen und Fantasie-Frühlingsblüher: Alles aus Keramik geformt, bunt lackiert und zu Blumensträußen arrangiert. Ein dekoratives Entree zu Pyrmonts erstem Töpfermarkt auf der Hauptallee. Nichts für Hobbytöpfer und Händler, denn zugelassen von der Organisatorin Birgit Rehse waren nur Profis und Meister ihres Kunsthandwerks. So wie Petra Bottke aus Loxstedt, von der die floralen Objekte stammten.

Es sind alles Unikate, wie auch die lustigen Köpfe von Petra de Jong-Berger, die gruppenweise mit Bademützen oder mit Grünzeug im Kopf als origineller Gartenschmuck dienen können. Ähnliches produziert hat auch Kornelia Jockenhöfer aus Gladbeck, die ihren Charakterköpfen einen künstlerisch anspruchsvollen Ausdruck gibt – oder ihnen mit kräftiger Farbe und entsprechendem Gesichtsschmuck das Aussehen eines Punks verleiht.

Diese rein manuell geformten Strukturarbeiten sind nur ein Aspekt des Töpfermarktes, der noch viel mehr zu bieten hat. Dazu gehört auch auf der Töpferscheibe entstandenes Kunsthandwerk aus verschiedenen Keramikwerkstätten, manches in Rakutechnik gebrannt. Es gibt schönes Gebrauchsgeschirr, Schalen, Vasen, Schmuck-Kugeln und andere Deko-Artikel für den Garten. Immer mal wieder auch individuell angefertigte originelle Unikate, die zur Handschrift des einzelnen Kunsthandwerkers gehören, wie kleine Drachen als Räuchermännchen von Ralf Büchel aus Lauterbach oder eine ganz spezielle Butterdose aus der Töpferei Distelkamp, in der Brotaufstrich lange frisch und gleichzeitig streichfähig bleibt.

Lustig anzuschauende Unikate sind die Blumen-Köpfe von Petra de Jong-Berger Foto: yt
  • Lustig anzuschauende Unikate sind die Blumen-Köpfe von Petra de Jong-Berger Foto: yt
Raben und andere Schweißarbeiten brachte Ottfried Faul zum Töpfermarkt mit. Foto: yt
  • Raben und andere Schweißarbeiten brachte Ottfried Faul zum Töpfermarkt mit. Foto: yt

Das Angebot ist vielfältig, und die Zahl der Besucher bei wechselndem Wetter auch. „Endlich mal was Neues neben den Märkten auf der Brunnenstraße mit den ewig gleichen Ständen. So ein Töpfermarkt sollte öfter hier stattfinden“, meint Ute Grimmig aus Löwensen, die mit Freunden über die Hauptallee schlendert. Vom Ambiente des Ortes zeigen sich auch viele Aussteller angesprochen. „Es gefällt mir auf der Allee, ich komme gern wieder“, sagt eine Kunsthandwerkerin.



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