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Titus Malms‘ Entdeckung

Von der Zeit, als Bad Pyrmont noch eine mondäne Kurstätte der französischen Gesellschaft war, legt ein Lustspiel Zeugnis ab: In Form eines wertvollen Buches, das nun der Stadt gehört. Möglich gemacht hat es Titus Malms, der in Frankreich zufällig auf die besondere Lektüre stieß.

veröffentlicht am 03.01.2021 um 12:00 Uhr

„Pirmont ist in der prunkvollen Jahreszeit während eines ganzen Monats der Ort, wo sich die Orakel der Götter vernehmen lassen.“ So heißt es in der französischen Komödie „Les Eaux de Pirmont“ – die Wasser von Pyrmont –, die 1669 in Pyrmont in Anwesenheit des welfschen Hochadels aufgeführt wurde. Es existieren nur wenige Exemplare des Buches, in dem Samuel Chappuzeau das Lustspiel zusammen mit anderen Stücken veröffentlicht hatte. Titus Malms überreichte Bürgermeister Klaus Blome und der Chefin des Museums, Melanie Mehring, ein Exemplar der zweiten Auflage. Malms hatte das Buch, das er der Stadt anlässlich ihres 300-jährigen Bestehens schenkte, durch einen Zufall in Frankreich entdeckt. yt



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