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Gefahrenabwehr und Alarmübung kombiniert

THW holt mit schwerem Gerät Bäume aus der Emmer

Bad Pyrmont. Bei der Gewässerschau im September war durch den Unterhaltungsverband Emmer-Humme festgestellt worden, dass zwischen der Bahnhofsstraße und der „Saline“ einige Bäume in die Emmer gekippt sind und bei Hochwasser eine nicht zu unterschätzende Gefahrenquelle darstellen. Durch eine mögliche Treibholzsperre könnte zudem die marode Bad Freienwalder Brücke weiteren Schaden nehmen. Eine Besichtigung mit der für den Unterhaltungsverband tätigen Firma hatte ergeben, dass sie nicht in der Lage ist, zu helfen. Grund ist das unwegsame, sumpfige Gelände mit dichtem Gehölzbestand, für das keine geeigneten Geräte zur Verfügung stehen.

veröffentlicht am 28.10.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 10:21 Uhr

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„Deshalb haben wir Kontakt mit dem THW Hameln aufgenommen“, berichtet Manfred Mundhenk, Geschäftsführer des Unterhaltungsverbandes. Mit Erfolg, denn am Samstag wurde zwecks einer Übung um 6.15 Uhr Alarm ausgelöst. Mit Blaulicht und Martinshorn eilten die blauen THW-Fahrzeuge aus der Rattenfängerstadt nach Bad Pyrmont, wo sie um 7.30 Uhr mit 20 Helfern eintrafen. Unter der Leitung von THW-Chef Tobias Tasler und Zugführer Andreas Weiher wurde mit schwerem Gerät wie Seilwinden und Booten die Arbeit in Angriff genommen.

Als Bootseinlassstelle wählte das THW die Wiese oberhalb der Heemsteder Brücke gewählt. Von dort mussten die Helfer etwa 100 Meter flussabwärts eine umgekippte Weide erreichen. Der Baum wurde mit Seilen gesichert und dann per Kettensäge zerlegt. Auf der gegenüber liegenden Seite hatten THW- Mitglieder zwischenzeitlich den Seilzug an vorhandenen Bäumen befestigt, um so die Stämme einzeln auf den Böschungsbereich zu ziehen.

Gegen 11 Uhr war der Einsatz beendet. Tasler war mit der Leistung seines Teams zufrieden. „Eine Gefahrenstelle ist beseitigt“, freut sich Mundhenk über die gelungene Aktion.HW



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