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Was nun tun mit dem Gebäude?

Thals Schule wird nicht mehr benötigt

THAL. Das Schulgebäude in Thal wird offenbar auf absehbare Zeit nicht mehr benötigt – zumindest nicht für schulische Zwecke. Damit eröffnet sich die Frage nach einer anderen Nutzung, möglicherweise als Dorfgemeinschaftsraum für die Thaler.

veröffentlicht am 14.03.2018 um 11:19 Uhr
aktualisiert am 14.03.2018 um 12:30 Uhr

Diese Zeiten sind vorbei: Die Schule in Thal ist mittlerweile ausgeräumt. Foto: Archiv/jl
Hans-Ulrich Kilian

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Hans-Ulrich Kilian Redaktionsleiter Bad Pyrmont zur Autorenseite
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Seit August 2016 verzichtet die Herderschule drauf, das Gebäude für den Unterricht von Grundschülern zu nutzen. Grund: Es gibt zu wenig Kinder in Thal. Die Geburtenzahlen sind seit 2011 – mit einer kleinen Ausnahme im Jahr 2012 – rückläufig. Im letzten Jahr hat es in dem Ort laut Stadtverwaltung gerade noch eine Geburt gegeben. Und da auch im Jahr 2018 die kritische Anzahl von Schülerinnen und Schülern aus Thal nicht erreicht werde, werde dort auch im kommenden Schuljahr kein Unterricht stattfinden, heißt es in einer Mitteilung der Stadtverwaltung. Aus Sicht der Schulleitung und der Verwaltung sei es nicht sinnvoll, mehr als 10 Kinder aus Löwensen oder der Kernstadt nach Thal zu fahren, um dort Unterricht durchzuführen. Anhand der Geburtenzahlen sei abzusehen, dass sich die Situation nicht verbessern werde.

Doch was tun mit dem Gebäude? Thals Ortsvorsteher Werner Ritterbusch hat bereits die Vereine des Ortes gebeten, sich darüber Gedanken und Vorschläge zu machen. „Es hat allerdings keinen Sinn, die Schule als Dorfgemeinschaftsraum zu nutzen, wenn es dafür im Jahr nur eine Veranstaltung mehr gibt“, zeigt er sich realistisch. Gleichwohl, so berichtete er, erreichten ihn eigentlich regelmäßig Nachfragen nach einem geeigneten Raum für Thals Dorfgemeinschaft. Auf jeden Fall stehe er in dieser Frage mit der Stadt in Verbindung, betonte der Ortsvorsteher. Sollte sich keine Verwendung finden, dann – so hatte es im Rathaus schon zu einem früheren Zeitpunkt geheißen – werde man auch über einen Verkauf nachdenken.

Löwensens Ortsvorsteherin Sieglinde Patzig-Bunzel versicherte in dem Zusammenhang, dass es in Löwensen noch genügend Kinder gebe. „Nur um möglichen Gerüchten vorzubeugen“, wie sie sagte.



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