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Gruppe 17 lud zu einem Bürgerforum in die ehemalige Grundschule ein

Thaler erhoffen politische Unterstützung

THAL. „Es blieb im Grunde bei drei Themen, die seit mehr als 10 oder 15 Jahren die Diskussionen in Thal bestimmen, ohne dass sich bislang irgendeine konkrete Lösung verwirklichen ließ“, fasste Heike Beckord als Fraktionsvorsitzende der SPD den Verlauf eines Bürgerforums in Thal zusammen: Marodes Vereinsheim, Fern-Radwander-Weg und Dorfgemeinschaftshaus.

veröffentlicht am 12.09.2018 um 19:18 Uhr
aktualisiert am 12.09.2018 um 21:16 Uhr

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Klaus Titze Reporter
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Es ist noch nicht so lange her, als sich die Thaler Einwohner auf Einladung ihres Ortsvorstehers Werner Ritterbusch zu einer Bürgerversammlung trafen und sich vorrangig mit einem zukünftigen Dorfgemeinschaftshaus beschäftigten. Nun erfolgte eine Fortsetzung der Gespräche in Thal mit der Beteiligung der kommunalen Politik in Form der Gruppe 17, die zusammen mit dem Ortsvorsteher zu einem Bürgerforum in das leerstehende Schulgebäude eingeladen hatte.

Zuvor besichtigten die Kommunalpolitiker der Mehrheitsgruppe von WiR, SPD, Grünen, FDP und Linke die Knackpunkte, die den Thalern auf den Nägeln brennen. Hierzu gehörte das Vereinsheim der Fußballer von Rot-Weiß, eine mögliche Streckenführung und Anbindung des Fernradweges sowie der Tagungsort selbst, die ehemalige Thaler Grundschule. Dort eingefunden und versammelt, drangen zu den drei vorgenannten Punkten diverse Wortbeiträge auf die Politik ein.

Dabei sei überdeutlich geworden, so Beckord, dass in der Thaler Einwohnerschaft eine große Lust vorhanden ist, endlich gemeinsam in dem Projekt Dorfgemeinschaftshaus tätig zu werden. Dass überhaupt ein derartiges Zentrum für die Dorfgemeinschaft wichtig sei, ist auch bei der Politik unbestritten. In diesem konkreten Fall käme es eben darauf an, Ideen der Thaler zur Gestaltung und Nutzung des ehemaligen Schulgebäudes zu unterstützen.

Heiß diskutiert wurde zudem über einen an Thal vorbeiführenden Radweg. Hier gäbe es die Planung, den Weg ostwärts und oberhalb an dem Dorf vorbeizuleiten. Da dies jedoch mit einem merklichen Höhenunterschied verbunden sei, äußerten einige Anwesende doch erhebliche Zweifel, ob ein mit viel Geld angelegter Radweg denn überhaupt angenommen wird.

Das marode und unbedingt sanierungsbedürftige Vereinsheim konnte nicht unerwähnt bleiben. Zu lange seien schon Anregungen und Ideen im Nirwana verschwunden, so vernehmbare Stimmen. Nun wolle man den wahrnehmbaren Schwung zum Dorfgemeinschaftshaus nutzen und demnächst selbst Hand anlegen.

„Wir müssen unbedingt Maßnahmen zum Erhalt des Gebäudes vornehmen. Es regnete durch und ein Anstrich ist erforderlich“, so Thomas Möller, der sich oft genug für das Vereinshaus verwendete.

Zu allen drei Vorhaben, so die SPD-Fraktionsvorsitzende, werde die Gruppe 17 begleitende Anträge formulieren und in die politische Beratung einbringen.



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