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Termine bis in den Mai hinein

Termin für Neujahrskonzert 2020 steht

BAD PYRMONT. Als „vollständig falsch, diskreditierend gegenüber dem Staatsbad und irreführend gegenüber dem Publikum“ hat Kurdirektor Maik Fischer die Aussagen von Volker Schmidt-Gertenbach ausdrücklich zurückgewiesen.

veröffentlicht am 06.01.2019 um 17:11 Uhr
aktualisiert am 06.01.2019 um 18:50 Uhr

„ Die Aussagen von Herrn Schmidt-Gertenbach sind vollständig falsch, diskreditierend und irreführend“, sagt Kurdirektor Maik Fischer. Foto: Archiv/uk

Autor:

Hans-Ulrich Kilian und Rudi Rudolph
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Es werde auch 2020 nicht nur ein Neujahrskonzert geben, ließ er am Wochenende per Presseerklärung verlauten, sondern es gebe auch schon Planungen für weitere Sinfoniekonzert bis in den Herbst 2020 hinein.

Vergangenen Woche hatte Schmidt-Gertenbach, langjähriger Partner des Staatsbades in Sachen Sinfoniekonzerte, das Pyrmont Publikum im Konzerthaus mit der Ankündigung erschreckt, dass dies das letzte Neujahrskonzert sei. Dass dies nicht so ist, hatte Fischer am Freitag im Gespräch mit dieser Zeitung so zunächst nicht gesagt, legte jetzt aber nach. Es werde am 2. Januar 2020 ein Konzert inklusive Sektempfang mit der „Neuen Philharmonie Westfalen“ geben, ließ er nun im Nachgang wissen. Darüber hinaus seien mit der Agentur von Schmidt-Gertenbach Termine für Sinfoniekonzerte am 11. April 2020 und 8. Mai 2020 in Planung. Weitere Termine im Herbst 2020 seien reserviert. Letzteres dürfte mit der Frage der Sanierung des Konzerthauses zusammenhängen. Die befristete Betriebsgenehmigung gilt nur noch bis Ende Mai 2020. Was danach kommt, ist offen, mehr als Reservierung kann das Staatsbad darum zurzeit nicht vornehmen.

Dem Pyrmonter Publikum dürfte es egal sein, ob ein Sinfoniekonzert im großen Saal des Konzerthauses von einer Agentur, also der VSG Management von Schmidt-Gertenbach, dem Staatsbad, der Musikbad-Stiftung oder im Rahmen von Sponsoring zustande kommt. Wichtig war und ist, dass überhaupt die Anzahl von sechs Konzerten im Jahr erhalten geblieben ist und qualitative Abstriche nicht zu erwarten sind. Zumindest mit der „Neuen Philharmonie Westfalen“ wird ein exquisiter Klangkörper beim Neujahrskonzert seine Visitenkarte abgeben, der das größte der drei Landesorchester Nordrhein-Westfalens ist, pro Saison rund 300 Auftritte im In- und Ausland absolviert und die komplette Palette der Orchesterliteratur abdeckt. Mehr kann man von einem Orchester an Reputation nicht erwarten. Dass die Agentur VSG Management dieses Konzert nicht ausrichtet, dürfte Schmidt-Gertenbach als persönlichen Affront ansehen. Die Qualität bleibt jedenfalls auch ohne ihn auf ihrem hohen Niveau erhalten.

Laut Presseerklärung ist es Ziel Staatsbades, die Attraktivität der Konzertveranstaltungen zu steigern und die Aufrechterhaltung dieser besonderen Veranstaltungen zu erreichen. Das solle „gemeinsam mit den Kulturschaffenden sowie insbesondere durch den treuen Zuspruch des Publikums“ gelingen und dürfte unter dem Eindruck der bisher gezeigten Akzeptanz durch die Zuschauer auch erreicht werden, heißt es. Allerdings waren diese wiederum zum Großteil durch Schmidt-Gertenbach aktiviert worden, der in mehreren leidenschaftlichen Appellen für eine Mobilisierung des Zuschauerpotenzials gesorgt hatte, als vor zwei Jahren das Staatsbad Kürzungen ins Auge gefasst hatte. Die jetzige Versicherung von des Kurdirektors „Es gibt kein Ziel, die Reihe zu verändern,“ könnte beruhigend wirken.



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