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Ausgespresst

Termin für den Apfelsafttag in Hagen vorverlegt

HAGEN. Der Wettergott hat bekanntlich seine Launen und macht, was er will. Mit dem Resultat: Im vergangenen Jahr gab es keine Äpfel. Dieses Jahr gibt es reichlich Äpfel – und der Sommer war so heiß, dass die Äpfel jetzt schon reif sind. Aus diesem Grund wird der Termin für den Apfelsafttag in Hagen vorverlegt, wie der Förderverein Hagen mitteilt. Am Mittwoch, 19. September, wird um 9 Uhr mit dem Pressen auf dem Schulhof der Grundschule Hagen an der Pyrmonter Straße begonnen.

veröffentlicht am 12.09.2018 um 19:16 Uhr
aktualisiert am 12.09.2018 um 21:15 Uhr

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Dieses Jahr wird ein neuer Presser mit seinem Saftmobil vorfahren. Hier geht dann alles vollautomatisch vor sich. Somit ist der leckere Saft in kürzerer Zeit fertig. Übrigens: Es ist sinnvoll, die Äpfel erst am Vortag zu ernten. Denn: Nur gutes Obst ergibt guten Saft! Keinesfalls sollte schmutziges Obst zum Pressen gebracht werden, etwa Fallobst, das im Matsch gelegen hat.

Angefaultes Obst wird nicht verarbeitet, angefaulte Früchte sollten vorher aussortiert werden. Das Obst sollte in Körben oder Kisten gebracht werden, die gut selbst anzuheben sind.

Die Äpfel werden gewaschen, zerkleinert, gepresst und dann erhitzt, das heißt pasteurisiert und in „Bag-in-Box“Behältern abgefüllt. Diese bestehen aus einem PE-Beutel, in den der heiße Saft gefüllt wird und der dann seinerseits in eine Pappschachtel gesteckt wird. Aus einem Hahn kann der Saft aus dem Beutel gezapft werden. Im ungeöffneten Zustand hält sich der Saft darin etwa ein Jahr, nach Anbruch noch etwa sechs Wochen ohne Kühlung, da beim Zapfen keine Luft in den Beutel gelangt. Übrigens: 60 Kilo Äpfel ergeben etwa 30 Liter Saft. Die Kosten einer mit Saft gefüllten 5-Liter-Box betragen fünf Euro.

Für eine bessere Planung ist eine Anmeldung erwünscht. Wer sein Obst am Apfelsafttag pressen lassen möchte, setzt sich mit Andres Müller unter der Telefonnumer 05281/17972 in Verbindung.

red



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