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Vorbildlich gelungen: die energetische Hallensanierung des TC Bad Pyrmont

Tennis wie bei den Australian Open

BAD PYRMONT. Für die Mitglieder des Tennis-Clubs Bad Pyrmont war es kein Geheimnis. Die vereinseigene Halle am Stadion war in die Jahre gekommen und zu einem Renovierungsfall geworden. „Es muss etwas geschehen“, war sich die Führungsriege um Vereinschef Thomas Rosenbaum und seinen Stellvertreter Karsten Schaper deshalb auch schnell einig.

veröffentlicht am 12.11.2021 um 07:00 Uhr

Klaus Frye

Autor

Sportreporter zur Autorenseite

Gemeinsam mit Klaus Henning Demuth, der sich als begeisterter Tennisspieler in der Rolle des Finanzplaners akribisch um die Genehmigung der beantragten Zuschüsse beim Landessportbund, bei der Stadt Bad Pyrmont, dem Kreissportbund und der Stiftung Stadtsparkasse Bad Pyrmont kümmerte, und Architekt Manfred Weber wurde ein Finanz- und Bauplan für eine energetische Sanierung nach neuestem Stand der Technik entwickelt. Und vor allem die längst überfällige Erneuerung des verschlissenen Hallenbodens vorangetrieben. „Und das lief alles ehrenamtlich ab“, betonte Rosenbaum, der sich bei den Bauarbeiten auch über das Engagement und das handwerkliche Geschick zahlreicher Vereinsmitglieder freuen konnte.

Nicht nur wegen der kompakten Wärmedämmung sowie dem Einbau von Infrarot-Wärmestrahlern, die für eine drastische Heizkosten-Einsparung sorgen, darf man die Halle des TC Bad Pyrmont künftig weit über die Grenzen Niedersachsens durchaus als Vorzeigemodell für eine energetische Hallenrenovierung bezeichnen. Mit klaren Vorstellungen und dank eines detaillierten Bauplans sorgten die „Vier Männer in einem Boot“ letztlich dafür, dass bei der umfangreichen Hallensanierung der Zeitplan punktgenau eingehalten wurde. Allein der Finanzplan musste wegen der unvorhersehbaren coronabedingten Steigerung der Materialkosten in einem durchaus überschaubaren Rahmen nach oben korrigiert werden.

Besonders stolz kann der knapp 250 Mitglieder starke Verein, bei dem mehr als 100 Kinder und Jugendliche aktiv sind, auf den neuen Hallenboden sein. „Absolute Spitze! Auf solch einem Belag wird auch bei den Australian Open gespielt“, verriet Thomas Rosenbaum. Mit dem Abschluss der Hallensanierung kehrt beim Tennis-Club keinesfalls Ruhe ein. Im Gegenteil, für die Wintermonate ist die Kapazität freier Hallenplätze längst rar geworden.

Im kommenden Frühjahr feiert der Verein sein 75-jähriges Jubiläum. Und Thomas Rosenbaum weiß auch schon wie: „Dann werden wir unsere Vorzeigehalle mit den Sponsoren, Helferinnen und Helfern, ohne die eine Sanierung dieser Größenordnung wohl kaum zu schaffen gewesen wäre, mit einer großen Feier offiziell einweihen.“



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