weather-image
20°

Phoenix Contact nimmt das „Solution Center“ in Bad Pyrmont 2017 in Betrieb

Technik-Schmiede für 30 Millionen Euro

Bad Pyrmont/Blomberg. Vom Weserbergland in die ganze Welt und als Investition wieder zurück an den Heimatstandort: Der global agierende Elektronikkonzern Phoenix Contact investiert 30 Millionen Euro in Bad Pyrmont, um hier eine besondere Technik-Schmiede entstehen zu lassen.

veröffentlicht am 21.04.2016 um 17:55 Uhr
aktualisiert am 03.11.2016 um 11:05 Uhr

270_008_7861162_poli101_2104.jpg
Thomas Thimm

Autor

Thomas Thimm Stv. Chefredakteur zur Autorenseite

Auf 18 000 Quadratmetern sollen ab dem Jahr 2017 vor allem Ingenieure, Techniker, Mechatroniker und andere Automatisierungsspezialisten ganze Lösungspakete für industrielle Aufgaben der Zukunft entwickeln. In dem „Solution Center“ können bis zu 600 Experten arbeiten.

Der Phoenix-Neubau an der Dringenauer Straße ist im Rohbau bereits so gut wie fertig, derweil läuft der Innenausbau. Er macht mit seinen 30 Millionen Euro einen Großteil der Gesamtinvestitionen des Konzerns aus, die in diesem Jahr in Höhe von 150 Millionen Euro geplant sind. Ursprünglich war die Bad Pyrmonter Investition mit „nur“ 25 Millionen Euro angesetzt.

Der Technikkomplex wird vor allem diverse Labore, Showrooms und Freigabe-Testeinrichtungen beheimaten, wie der Vorsitzende der Geschäftsführung, Frank Stührenberg, gegenüber unserer Zeitung sagt. Das Bad Pyrmonter „Solution Center“ soll bis Ende des Jahres fertig sein und 2017 in Betrieb gehen. Die einzelnen Forschungs- und Entwicklungsabteilungen von Phoenix bleiben in ihren Bereichen angesiedelt. In Bad Pyrmont „sollen dann produktübergreifend ganze Lösungspakete für spezielle Anforderungen einzelner Branchen“ entwickelt, getestet und zur Serienreife gebracht werden. Pressesprecherin Eva von der Weppen: „Das können Lösungen zum Beispiel für die Solarbranche, die Windkrafttechnik oder die Steuerung von Infrastruktur sein.“

Der Pyrmonter Neubau „ist auf Zuwachs geplant“, erläutert von der Weppen – soll heißen: Die maximal 600 Arbeitsplätze werden nicht alle mit neuen Mitarbeitern besetzt – teilweise wird innerhalb des Unternehmens umgezogen, teilweise bleiben Arbeitsplätze zunächst frei, teilweise wird erst nach Ablauf des aktuellen Einstellungsstopps eingestellt.

Der Konzern, dessen erklärtes Ziel es ist, in diesem Jahr die magische Umsatzmarke von zwei Milliarden Euro zu überspringen, will nämlich erst die Geschäftszahlen des ersten und zweiten Quartals abwarten und danach entscheiden, ob und in welchem Umfang neue Mitarbeiter eingestellt werden. Zum Hintergrund: Die Umsatzzuwächse von Phoenix Contact waren im Jahr 2015 in manchen Auslandsmärkten nur aufgrund von Wechselkurseffekten zweistellig gestiegen – in Landeswährungen lagen die Zuwachsraten bei lediglich drei Prozent. Stührenberg erklärt: „Das war unter unseren Erwartungen. Wir werden die echte Marktentwicklung in diesem Jahr aufmerksam im Auge behalten, um darauf abgestimmt unsere Investitionsentscheidungen anzupassen.“ Die Firmenspitze ist jedoch optimistisch, dass die Ziele erreichen werden – und somit auch schon bald wieder eingestellt werden kann. Im letzten Jahr rekrutierte Phoenix Contact 500 neue Mitarbeiter.



Copyright © Deister- und Weserzeitung 2019
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Weiterführende Artikel
    Anzeige

    Immobilien in Hameln: auf immo.dewezet.de finden Sie tagesaktuelle Angebote zur Miete und zum Kaufen

    Immobilien mieten

    Immobilien kaufen

    Anzeige
    Kommentare
    Kontakt
    Redaktion
    E-Mail: redaktion@dewezet.de
    Telefon: 05151 - 200 420/432
    Anzeigen
    Anzeigen (Online): Online-Service-Center
    Anzeigen (Telefonisch): 05151 / 200 - 666
    Abo-Service
    Abo-Service (Online): Online-Service-Center
    Abo-Service (Telefonisch): 05151 / 200 777

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt
    X
    Herzlichen Glückwunsch, Ihr Adblocker funktioniert!

    Wir verstehen, dass Sie nicht hier sind, um Werbung zu sehen.
    Aber Werbe- und Aboeinnahmen sind wichtig für unsere journalistische Arbeit.


    Unterstützen Sie unseren Qualitäts-Journalismus, indem Sie Ihren Adblocker deaktivieren
    oder sich mit einem gültigem Digital-Abo anmelden.

    Sie haben ein Digital-Abo? Hier anmelden!

    Noch kein Digital-Abo?