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Musikhochschule erhält 57 700 Euro

Tarif angepasst

Detmold. Das Land wird die Bezüge der Lehrbeauftragten an Musik- und Kunsthochschulen im kommenden Jahr anheben. Die Anpassung gehe auf eine Initiative von Wissenschaftspolitikern zurück, erklärt der lippische SPD-Landtagsabgeordnete Dennis Maelzer. SPD und Grüne hatten zur 3. Lesung des Haushaltes einen entsprechenden Änderungsantrag eingebracht. Die Hochschule für Musik in Detmold wird 57 700 Euro erhalten.

veröffentlicht am 19.12.2015 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 23:41 Uhr

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Die Anpassung entspricht den jüngsten Tarifsteigerungen im öffentlichen Dienst. In dem Betrag sei auch eine einmalige Nachzahlung für das Jahr 2015 enthalten: „Es freut mich, dass es innerhalb der Koalition gelungen ist, für das nächste Jahr eine Erhöhung für die Lehrbeauftragten zu beschließen“, erklärt Maelzer, der Mitglied im Wissenschaftsausschuss des Landtages ist. Dies sei keineswegs selbstverständlich, da es keinen Automatismus für die Übertragung des Tarifergebnisses gebe. Daher seien die Lehrbeauftragten in der Vergangenheit oft leer ausgegangen.

Für die SPD sei die Fraktionsinitiative ein wichtiges Signal: „Wir wollen, dass auch die Lehrbeauftragten eine Anpassung erhalten, wenn die Einkünfte der Tarifbeschäftigten steigen“, so Maelzer. An den Musikhochschulen seien Lehrbeauftragte für etwa 50 Prozent der Lehre zuständig. Das unterstreicht laut Maelzer deren hohe Bedeutung für die künstlerische und musikalische Ausbildung. Gleichzeitig hätten Lehrbeauftragte keine Festanstellung und seien gegenüber ihren tariflich beschäftigten Kolleginnen und Kollegen finanziell deutlich schlechter gestellt.

Basis für die Erhöhung seien die Tarifsteigerungen in Höhe von 2,1 Prozent ab März 2015 und 2,3 Prozent ab März 2016. Maelzer schätzt, dass Lehrbeauftragte nach Ostern mit höheren Vergütungen rechnen können. Es ist die vierte Steigerung für die Lehrbeauftragten an Kunst- und Musikhochschulen seit der Regierungsübernahme von Rot-Grün. Unter der Vorgängerregierung hatte es keine Anpassung gegeben. Für die Erhöhung an den sieben nordrhein-westfälischen Kunst- und Musikhochschulen stellt der Gesetzgeber knapp 557 000 Euro bereit.



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