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Daniel Basen rettet in Thal Heimbewohner vor dem Ertrinken

Sturz in die eiskalte Emmer nahezu unverletzt überstanden

Thal (uk). Wenn Daniel Basen aus Bad Pyrmont nicht gewesen wäre, dann hätte es am Wochenende in Thal wohl einen Toten gegeben. Doch der 29-Jährige Abbruchtechniker war aufmerksam und beherzt genug, um zu verhindern, dass ein 39 Jahre alter, geistig und körperlich behinderter Mann in der Emmer ertrinkt.

veröffentlicht am 23.02.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 07.11.2016 um 16:41 Uhr

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„Schutzengel am Werk“, berichtete gestern Polizeihauptkommissar Jens Kozik, Leiter des Kriminal- und Ermittlungsdienstes der Pyrmonter Polizei von dem Vorfall, der sich am Samstag gegen 12 Uhr ereignete. Basen war auf den 39-Jährigen, der sei einigen Tagen in dem Pflegeheim in Thal untergebracht ist, aufmerksam geworden, als er mit seinem Auto in Begleitung seiner Frau über die Emmerbrücke in Thal fuhr. „Der Mann hat sich so komisch verhalten, dass ich angehalten und ausgestiegen bin“, erzählt der Pyrmonter, der es ganz offensichtlich mit einem sehr verwirrten Menschen zu tun hatte.

Der Mann, so erzählt Basen, sei plötzlich in die Emmer gestiegen, habe das Wasser aber wieder verlassen, als er sich ihm näherte. „Auf meine Frage, ob er Hilfe benötige, hat er nur gerufen, dass ich wegbleiben solle.“ Doch dann stützte sich der Heimbewohner erneut in das eiskalte und reißende Wasser. Basen gelang es aber geistesgegenwärtig, die ausgestreckte Hand des Mannes, der ganz offensichtlich Angst hatte, zu packen und ihn an die Uferböschung zu ziehen. Gemeinsam mit einem mittlerweile hinzugekommenen anderen Passanten zog er den 39-Jährigen dann auf das Ufer.

„Die zum Unglücksort gerufenen Polizeibeamten waren sich nach dem Einsatzende sicher, dass der Mann zu Tode gekommen wäre“, berichtete Hauptkommissar Kozik. Der Heimbewohner wurde der Besatzung eines Rettungswagens übergeben und zur Beobachtung ins Bathildiskrankenhaus gebracht. Von dort, so Kozik, sei er mittlerweile wieder in eine Pflegeeinrichtung verlegt worden. „Den Sturz in die Emmer hat er dank seines Schutzengels nahezu unverletzt überstanden.“



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