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Stadtwerke Bad Pyrmont honorieren längere Vertragslaufzeit / Gaspreis bleibt 2015 stabil

Strom wird mit neuen Wahltarifen billiger

Bad Pyrmont. Stadtwerkechef Dieter Boldt kann sich mit zwei guten Nachrichten in den baldigen Ruhestand verabschieden. Der Aufsichtsrat hat entschieden, dass die Strompreise für Haushaltskunden zum 1. Februar sinken und dass der Gaspreis im Jahr 2015 unverändert bleibe.

veröffentlicht am 09.12.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 14:41 Uhr

Autor:

Hans-Ulrich Kilian
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Die Preise je Kilowattstunde werden um 0,24 Cent beziehungsweise 0,48 Cent gesenkt. Wer in den Genuss dieser Senkung kommen will, muss sich für einen der beiden neuen Tarife entscheiden, denn der bisherige Standardtarif wird ein reiner Grund- und Ersatzversorgungstarif (Verbrauch bis 3900 kWh) mit einem unveränderten Preis von 28,73 Cent je Kilowattstunde und einem Grundpreis von 59,50 Euro jährlich. Ab dem 1. Februar 2015 führt das städtische Unternehmen zwei neue Wahltarife ein. Zum einen den „Pyrmont.optimal“ mit einem Monat Kündigungsfrist und einer Preisgarantie bis Ende 2015, der um 0,24 Cent je Kilowattstunde billiger ist, sowie zum anderen das neue Festpreisprodukt „Pyrmont.comfort“ mit einer festen Laufzeit bis Ende 2016, das um 0,48 Cent je Kilowattstunden günstiger angeboten wird als der „Bad Pyrmont Standard“. Für Kunden mit einem Verbrauch von über 3900 Kilowattstunden werden die entsprechend neuen Tarife „Pyrmont.optimal.plus“ beziehungsweise „Pyrmont.comfort.plus“ heißen. „Wir honorieren die Treue unserer Kunden zu unserem Unternehmen“, begründet Boldt diese Preissenkung. Auf der anderen Seite trägt der Kunde bei dem längerfristigen Tarif das Risiko, von einer möglichen weiteren Preissenkung nicht profitieren zu können. „Steigen die staatlichen Abgaben oder Umlagen, steigt auch der Preis wieder. Das weiß zwar jetzt niemand, aber das könnte nächstes Jahr passieren“, so Boldt. „Mit dem neu angebotenen Festpreisprodukt bieten wir unseren Kunden die Möglichkeit an, sich gegen zukünftige Energiekostenerhöhungen abzusichern.“ Nach einer Erhebung des Verbraucherportals „Check 24“ wollen nur 115 von über 1000 Stromversorgern zum 1. Januar 2015 die Tarife in der Grundversorgung verbilligen.

Die jetzt beschlossene Senkung der Strompreise geht laut Boldt über die Senkung der gesetzlichen Umlagen hinaus. „Sie hätte noch höher ausfallen können, wenn nicht ein massiver Anstieg der Netznutzungsentgelte Strom durch den vorgelagerten Netzbetreiber dagegengestanden hätte“, so der Geschäftsführer. Allerdings habe man diese Erhöhung durch einen besseren Stromeinkauf mehr als kompensieren können. 1 Cent je Kilowattstunde mehr müssen die Stadtwerke bezahlen, das macht bei 60 Millionen Kilowattstunden, die jährlich durch die Netze fließen, immerhin 600 000 Euro aus.

Eine weitere gute Nachricht hat Boldt auch für die Gaskunden der Stadtwerke, denn die Gaspreise blieben für das ganze Jahr 2015 unverändert. Damit halten die Stadtwerke den Gaspreis seit September 2011 stabil. Warum es einerseits trotz Ukrainekrise und andererseits bei dem aktuellen Ölpreisverfall auf dem Gasmarkt hier kaum Bewegung gibt, führt der Stadtwerkegeschäftsführer auch darauf zurück, dass die bisherige Kopplung von Öl- und Gaspreis nicht mehr existiert.



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