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Nach Rekordverlust 2014: Unternehmen schließt Geschäftsjahr 2015 mit Plus in Höhe von 312 000 Euro ab

Stadtwerke drehen negativen Trend um

BAD PYRMONT. Die Stadtwerke Bad Pyrmont haben das Jahr 2015 mit einem Plus in Höhe von 312000 Euro abgeschlossen.. „Das Ergebnis ist so gut wie die letzten fünf bis sechs Jahre nicht“, sagte Geschäftsführer Uwe Benkendorff . 2014 musste die städtische Tochter das schlechteste Ergebnis ihre Geschichte verkraften.

veröffentlicht am 16.06.2016 um 18:28 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 08:48 Uhr

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Autor:

Hans-Ulrich Kilian
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BAD PYRMONT. „So weitergehen wie bisher kann es nicht.“ Das hat fast auf den Tag genau vor einem Jahr Stadtwerkechef Uwe Benkendorff sechs Monate nach Dienstantritt festgestellt und sich dabei auf das Jahr 2014 bezogen, das mit einem Verlust in Höhe von 350 000 Euro das schlechteste Jahr der bis dahin 148-jährigen Firmengeschichte war. Und es ist nicht so weitergegangen. „Die Stadtwerke Bad Pyrmont schließen das Geschäftsjahr 2015 mit einem Jahresergebnis nach Steuern in Höhe von 312000 Euro ab“, konnte der Geschäftsführer am Donnerstag mitteilen. „Das ist sehr zufriedenstellend.“

Im Wesentlichen führt Benkendorff das Ergebnis auf vier Faktoren zurück. Die durchschnittliche und im Gegensatz zum Vorjahr nicht zu warme Jahreswitterung sorgte für einen höheren Absatz beim Erdgas. Die privaten Kunden und die Großkunden hielten dem Unternehmen die Treue, die Kosten für die Schwimmbäder konnten um rund 100 000 Euro reduziert werden. Und schließlich hat das von Benkendorff auf drei Jahre angelegte „Kostenmanagementprogramm Dringenau“ erste Erfolge gezeigt. „Wir haben uns 105 Kostenstellen angesehen, angefangen bei Seminaren über Marketingausgaben bis hin zu Spende“, berichtet er. Auch Einsparungen beim Personal gehören dazu, sozial verträglich ohne Kündigungen, wie er betont. Am Ende sollen 10 Prozent weniger Mitarbeiter auf dem Lohnzettel der Stadtwerke stehen. Beide Projekte sind laut Benkendorff auf Nachhaltigkeit ausgerichtet, um in den nächsten Jahren zur Stabilisierung des Unternehmens beizutragen. Der Zuschuss für die Bäder soll mittelfristig auf 1,6 Millionen Euro eingefroren werden.

Gut 80 Mitarbeitern haben den Gewinn erwirtschaftet, mit dem die städtische Tochter ihre Rücklage aufstocken kann, die im vergangenen Jahr für den Verlustausgleich herhalten musste. Ein großes Lob machte Benkendorff der Belegschaft, die hoch engagiert daran gearbeitet habe, das Unternehmen wieder auf Kurs zu bringen. Mit den ersten Monaten dieses Jahres sei er ebenfalls zufrieden.

Drei wesentliche Projekte arbeiten Benkendorff und sein Team zurzeit ab. Es geht darum, die Ottensteiner Hochebene mit Trinkwasser zu beliefern, Westfalen-Weser das Stromnetz für die Ortsteile abzukaufen und den Stadtbusverkehr zurück an den Landkreis zu übertragen. Darüber hinaus gebe es enormen Kapitalbedarf für die Bewältigung anstehender Investitionen für das Parkhaus, das Schwimmbad, die Modernisierung der Netzinfrastruktur und den Ausbau der erneuerbaren Energie. Laut Benkendorff sind die Stadtwerke mittlerweile bundesweit an 21 Windkrafträdern beteiligt.



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