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Wegen hoher Nachfrage erwartet Schenkemeyer 1,1 Millionen Euro Umsatz

Stadtforst macht Kasse

Bad Pyrmont. Das Pyrmonter Forstamt setzt Prioritäten. „Wir könnten 5000 bis 10 000 Raummeter Brennholz an den Handel abgeben, so stark ist die Nachfrage,“ berichtete Stadtforstamtsleiter Uwe Schenkemeyer jetzt dem Forstausschuss. „Doch zuerst kommt die örtliche Bevölkerung.“ Diese Feststellung traf er zur Zufriedenheit aller Ausschussmitglieder, die sich erstmals zu einer Sitzung im Berghotel Sennhütte versammelt hatten.

veröffentlicht am 13.12.2013 um 21:00 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 03:21 Uhr

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Autor:

Rudi Rudolph
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„Die Marktsituation ist sehr gut,“ so der Forstamtschef, „deshalb erwarten wir einen Umsatz von etwa 1,1 Millionen Euro aus 20 000 Festmetern Holzeinschlag.“ Darin ist Laubholz mit 6800 Festmetern zu 33 Prozent vertreten, Nadelholz mit 2050 Festmetern. Dass die Nachfrage derart hoch ist, wirkt sich natürlich auf die Erlöse aus. „Sogar bei Nadelholz sind die Preise extrem gut“, stellte Schenkemeyer fest. Bislang hat der städtische Eigenbetrieb 8045 Raummeter Energieholz vermarktet, davon als Brennholz für private Abnehmer 4411, für gewerbliche Kunden 1120 Raummeter. Insgesamt verzeichnet das Forstamt einen Zuwachs um 2045 Raummeter.

Das leidige Thema Gabeholz ist laut Schenkemeyer immer noch nicht abschließend geklärt, sodass für die bisherige Praxis weiterhin in Kraft bleibe.

Wo geerntet wird, muss aufgeforstet werden, und Teile des Waldes bedürfen auch einer speziellen Zuwendung. So müssten etwa Eiche, Ahorn und Esche freigestellt werden, da sie sich sonst nicht ausreichend entwickeln können. „Doch an vielen Stellen macht das die Natur selbst“, so der Forstamtsleiter. Die städtischen Wälder, die gemeinsam mit dem Land Niedersachsen bewirtschaftet werden, zeichnen sich ohnehin durch eine dichte flächendeckende Bepflanzung aus, doch zeigt die Standortkartierung an, dass sogar der Fichtenbestand erhalten und zusätzlich vermehrt Douglasien angepflanzt werden. Auch bei den Edellaubholz Ahorn, Esche und Kirsche mit einem Anteil von etwa fünf Prozent wird nachgepflanzt. Dass die Wege durch die schweren Fahrzeuge bei der Holzernte leiden, ist an vielen Stellen im Wald ganz offensichtlich, aber größere Erhaltungsmaßnahmen sind nicht vorgesehen. Vielmehr sollen Reparaturen durch eigenes Personal erledigt werden. Und die Wanderer wird’s freuen: In dieser Woche wurden sieben Infotafeln zum Wanderwegenetz angebracht.

„2013 war ein Jahr mit reger Aktivität. Der Bismarckturm, die Sennhütte, die Standortkartierung und die Ausweisung der Wanderwege haben uns sehr in Anspruch genommen“, zog Schenkemeyer Bilanz und fügte hinzu: „2014 können wir uns zu meiner Freude ‚nur‘ dem Wald widmen.“

Sieben dieser neuen Infotafeln hat die Stadtforst in dieser Woche aufstellen lassen.rr



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