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Aufforderungen zur Landratswahl gestern zur Post gebracht – für Bundestagswahl nächste Woche

Stadt verschickt Benachrichtigungen

Bad Pyrmont. Wenn am Sonntag, dem 22. September, ein neuer Bundestag gewählt wird, sind die Bürger im Landkreis Hameln-Pyrmont zu einem zweiten Urnengang aufgerufen, denn am gleichen Tag sollen sie entscheiden, wer künftig das Amt des Landrates ausüben soll. Mit Tjark Bartels (SPD), Hermann Schmidtchen (Unabhängige), Uwe Schünemann (CDU) und Torsten Schulte (Grüne) bewerben sich vier Kandidaten um die Nachfolge Rüdiger Buttes (SPD), der im Frühjahr dieses Jahres im Hamelner Kreishaus einem Attentat zum Opfer gefallen ist.

veröffentlicht am 17.08.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 19:41 Uhr

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Gestern hat die Stadt Bad Pyrmont 16 220 Wahlbenachrichtigungen zur Post gebracht, die ab heute und in den ersten Tagen der kommenden Woche in den Briefkästen der Kurstädter liegen werden. Wahlberechtigt sind alle in Bad Pyrmont gemeldeten Einwohner ab 16 Jahren mit deutscher Staatsbürgerschaft sowie EU-Bürger. „Die Benachrichtigungen für die Bundestagswahl, zu der in Bad Pyrmont lebende deutsche Staatsbürger ab dem 18. Lebensjahr aufgerufen sind, werden Ende nächster Woche verschickt“, kündigt Walter Schlieker an. Der stellvertretende Wahlleiter im Rathaus der Kurstadt macht jedoch bezüglich der Landratswahl auf eine Besonderheit aufmerksam, denn die jetzt verschickte Wahlbenachrichtigung ist auch gültig, sollte es am 6. Oktober zu einer Stichwahl zwischen den beiden Landrats-Bewerbern mit den meisten Stimmen vom 22. September kommen. „Deshalb werden die Karten dem Wähler wieder mitgegeben, damit er sich dann zwei Wochen später erneut legitimieren kann“, erläutert Schlieker.

Eine Besonderheit allerdings gilt bei der Briefwahl, die ab 2. September im Einwohnermeldebereich des Rathauses möglich ist. „Wer jedoch seine Wahlunterlagen zugeschickt bekommen möchte, weil er sich weder am 22. September noch am 6. Oktober in Bad Pyrmont aufhält, sollte auf der Karte beim Antrag auf Erteilung eines Wahlscheins nicht nur die Wahl des Landrates ankreuzen, sondern auch ein Kreuz bei der etwaigen Stichwahl machen. Dann schicken wir dem Betroffenen die Unterlagen erneut an die angegebene Adresse“, beschreibt der stellvertretende Wahlleiter das etwas komplizierte Prozedere.

Da erfahrungsgemäß rund 15 Prozent der Pyrmonter Wahlberechtigten von einer Briefwahl Gebrauch machen, geht Schlieker davon aus, dass es dazu innerhalb der Bürgerschaft Fragen geben wird. Er steht deshalb während seiner Dienstzeit unter der Telefonnummer 05281/949110 für weitergehende Informationen zur Verfügung.HW



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