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Aber starke Strömung vereitelt Taucheinsatz

Spezial-Spürhund nimmt Witterung auf

Bad Pyrmont / Lügde (jl). „Hier ist die Natur stärker als wir. Da können wir nichts machen“, sagt Maren Gerards. Die Polizeihauptkommissarin aus Bochum war gestern mit acht Tauchern und Bootsführern ihrer technischen Gruppe an der Emmer im Einsatz. Hinzu kamen drei Beamten der Polizeihundestaffel Stukenbrock mit sechs Spürhunden. Den seit 16. Januar vermissten Kanufahrer (26) fanden die Einsatzkräfte trotz aller Bemühungen nicht.

veröffentlicht am 19.01.2011 um 19:34 Uhr
aktualisiert am 04.11.2016 um 20:41 Uhr

Einsatz abgebrochen: Die beiden Polizeihundeführer Stefan Meier und Thomas Nolte gehen nach der letzten Suchfahrt an Land. Ihre
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Über vier Stunden lang fuhren sie die Emmer auf einer Strecke von zweieinhalb Kilometern bis zur Saline mehrfach ab. In einem Bereich des Flusses nahm einer der am Bug des Spezialboots platzierten Hunde dann Witterung auf. Das Gebiet genauer zu untersuchen, wäre aber zu gefährlich gewesen. Die starke Strömung der Emmer und das noch immer extrem trübe Wasser vereitelten den Einsatz des Sonarbootes und der Taucher. „Sonst hätten sie sich in Lebensgefahr begeben“, sagt Hauptkommissar Klaus Budde von der Kripo Blomberg, der die Ermittlungen leitet.

Dabei war viel versucht worden, um die Suche zu erleichtern: Schon am Morgen hatte der Stauwärter die Schleuse am Schiedersee geschlossen, um die Wassermenge und damit die Fließgeschwindigkeit zu reduzieren. Doch auch das half nichts.

In den nächsten Tagen will Klaus Budde entscheiden, welche technischen Möglichkeiten es gibt, um den Vermissten möglichst schnell zu finden. Denn die äußeren Bedingungen dürften in nächster Zeit nicht günstiger werden.

Einsatzbereit: Polizeihundeführer Uwe Schröder mit zwei der sechs belgischen Schäferhunde.
  • Einsatzbereit: Polizeihundeführer Uwe Schröder mit zwei der sechs belgischen Schäferhunde.

Am vorvergangenen Sonntag war der 26 Jahre alte in Bad Pyrmont lebende Sohn einer Lügder Familie bei einer Kanufahrt mit seinem jüngeren Bruder (17) und einem Zwölfjährigen gekentert. Nur die beiden Heranwachsenden konnten gerettet werden.



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