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Die Pyrmonter Sozialdemokraten möchten, dass nicht nur das Humboldt-Gymnasium zur Modellschule wird

SPD will auch Haupt- und Realschule im Inklusionsboot

Bad Pyrmont. Das Humboldt-Gymansium möchte „Modellschule Inklusion“ werden, die CDU-Fraktion im Rat will das mit einem eigenen Antrag unterstützen (wir berichteten). Die SPD hält das aber nicht für ausreichend. „Das gesamte Schulzentrum mit der Herderschule und der Max-Born-Realschule sollte mit einbezogen werden“, so die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Heike Beckord. Ihre Fraktion hat darum einen Ergänzungsantrag für die Ratssitzung an diesem Donnerstag vorgelegt.

veröffentlicht am 15.12.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 13:21 Uhr

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„Ziel ist es, dass alles Schulformen in Bad Pyrmont in Kooperation mit Schulen für Kinder mit besonderem Förderbedarf eintreten“, heißt es in dem Antrag an Bürgermeister Klaus Blome (parteilos).

Während die CDU nicht zuletzt auf die baulichen Belange der Inklusion und mögliche Zuschüsse für den Neubau des Gymnasiums abzielt, betonte die SPD auch andere Aspekte. „Inklusion bedeutet nicht nur Barrierefreiheit für Schüler und Schülerinnen, sondern im Rahmen der Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen eine ganzheitliche Wahlfreiheit der Schulform unabhängig von Grad und Schwere der Behinderung“, schreibt Beckord in ihrem Antrag.

Überdies hätten die weiterführenden Schulen in Bad Pyrmont aufgrund ihrer räumlichen Nähe großes Potenzial miteinander zu kooperieren, was im laufenden Schulbetrieb bereits schon häufig gehandhabt werde. Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende erinnert zudem daran, dass die Herderschule bereits als Bad Pyrmonts Schwerpunktschule für die Inklusion ausgewählt worden sei und über entsprechende Konzepte für alle Schüler verfügte. „Die Einbindung aller Schulformen hätte Modellcharakter für ganz Niedersachsen und somit auch gute Aussichten auf Erfolg auf Förderung durch das Land Niedersachsen.“

Die CDU hat ihren Antrag unter anderem damit begründet, dass der geplante Neubau des Gymnasiums bereits unter Berücksichtigung der umzusetzenden Inklusion konzipiert worden sei. „Ein inklusionsgerechter Neubau, der durch inklusionsgerechte Umbauten weiter im Bestand ergänzt werden könnte, wäre ein Alleinstellungsmerkmal in der Schullandschaft des Landkreises Hameln-Pyrmont“, heißt es in dem vergangenen Woche vorgelegten Antrag.

Zur Vorbereitung auf die Ratssitzung hat sich der Verwaltungsausschuss bereits mit beiden Anträgen beschäftigt, aber noch nicht geeinigt. „Es gibt noch Beratungsbedarf“, teilte Bürgermeister Blome nach der Sitzung mit.uk



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