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Sucht Peithmann ein Bauernopfer?

SPD ist empört

Detmold. Der stellvertretende SPD-Vorsitzende im Landesverband Lippe, Andreas Kuhlmann, entdeckt immer neue Pirouetten im Schloss Brake, dem Sitz des Landesverbandes Lippe. In einer Pressemitteilung kritisiert die SPD-Fraktion: „Erweckte die Verbandsvorsteherin zunächst den Eindruck, sie verfüge über frei disponierbare Gelder neben dem Haushalt, korrigierte sie sich mit der Behauptung, diese Mittel würden später haushalterisch erfasst. Nun will sie mit dem Sponsoring gar nichts zu tun haben: Herr Stein war’s! Der stets loyale Herr Stein hat wohl eine wundersame Metamorphose von der Allzweckwaffe zum Allzeitsündenbock hinter sich“, staunt Fraktionschef Manfred Vogt. „Es ist genau diese Art von Führungskompetenz, die den LVL zunehmend in schlechtes Licht taucht.“ Die SPD jedenfalls habe keinen Zweifel an der Integrität des Spitzenbeamten.

veröffentlicht am 19.12.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 02:41 Uhr

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Nach vermutlich eingehender Beratung durch ihre engsten Vertrauten innerhalb der CDU habe Anke Peithmann wohl widerwillig erkannt, dass der Umgang mit den Sponsorenmitteln fragwürdig ist. „Nun aber genau jenen Menschen in der Öffentlichkeit an den Pranger zu stellen, der ihr bisher in vorbildlicher Weise loyal zur Seite gestanden ist, zeugt von tiefen menschlichen Abgründen“, ergänzt entsetzt der stellvertretende Fraktionschef, Andreas Kuhlmann.

Bereits in der jüngsten Verbandsversammlung am 11. Dezember sei Peithmann nachhaltig dafür kritisiert worden, dass sie immer wieder teure Aufträge nach außen vergibt, damit externe Kräfte Aufgaben erledigen, die ihre Vorgänger im Amt noch selbst erledigen konnten – wie Bewerbungsgespräche, Pressearbeit und Außendarstellung, so die SPD. Kuhlmann: „Es ist niemanden gegenüber mehr zu rechtfertigen, warum eine hochdotierte Vorsteherin ihren ureigenen Aufgaben nicht nachkommt.“ Er fordert die Verbandsvorsteherin unmissverständlich auf, jegliche Verfahrenstrickserei zu unterlassen und noch in dieser Woche eine Dringlichkeitssitzung einzuberufen, damit diese Angelegenheit geklärt werden kann und weiterer Schaden vom Landesverband ferngehalten wird.



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