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SPD beharrt auf neuem Skatepark am Stadion

BAD PYRMONT. Was wird aus dem Plan für den neuen Skatepark auf der östlichen Stadion-Seite, falls das alte Gelände gegenüber gar nicht für Ersatzparkplätze gebraucht wird, weil der Gondelteich-Parkplatz erhalten bleibt? Pyrmonts Sozialdemokraten haben eine Antwort – und gießen sie in einen Antrag.

veröffentlicht am 09.10.2021 um 09:30 Uhr

Juliane Lehmann

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Reporterin (Pyrmonter Nachrichten) zur Autorenseite

Mit Blick auf eine mögliche Abkehr des künftigen Rates vom Feuerwehr-Standort beantwortet die SPD die offene Frage mit dem Antrag für einen Ratsbeschluss. Sie fordern, „dass der Skatepark auch dann auf dem Gelände vor der Sporthalle an der Südstraße errichtet wird, wenn die Planung des gemeinsamen Feuerwehrhauses auf dem Gondelteich-Parkplatz gestoppt wird“. Damit der Bau des Skateparks nicht an einem eventuellen Stopp dieser Bauleitplanung scheitere und die Freizeitanlage zeitnah am geplanten Standort errichtet werden könne, sei dieser Beschluss erforderlich.

Den Antrag begründet die stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Sieglinde Patzig-Bunzel damit, dass der neue Skatepark mit Angeboten für Anfänger und Fortgeschrittene gemeinsam mit Jugendlichen der Stadt geplant wurde. Hinzu komme: „Das Jugendparlament hat ausdrücklich seine Unterstützung beim Bau der Anlage zugesagt und dies auch durch Einwerben von Spenden und Sponsorengeldern bewiesen.“

Laut Bauverwaltung hat das JuPa bereits 48610 Euro Spenden eingeworben. Zudem seien Förderanträge beim Kinderhilfswerk und einer Stiftung gestellt. Im jüngsten Bauausschuss bezweifelte Baudezernent Matthäus Schmidt, dass die Spenden einem Zurück an den alten Standort standhielten. Der sei „für Sponsoren nicht attraktiv“, erklärte er. „Sie können sich dann nicht präsentieren.“

Patzig-Bunzel sieht die Politik auch in der Pflicht, weil es in der Stadt bekanntlich kaum Treffpunkte für Jugendliche gibt. Abgesehen davon stehe der Ersatz für die seit Jahren gesperrte alte Bahn längst als Projekt im Aktionsplan „Kinderfreundliche Kommune“.

Was der Vize-SPD-Fraktionschefin und langjährigen JuPa-Patin obendrein wichtig ist: „Die Jugendlichen sollen die wertvolle Erfahrung mitnehmen, dass sich Einsatz lohnt, dass er Früchte tragen und sichtbaren Erfolg bringen kann.“Zudem verweist sie auf ein vom Land aufgelegtes Förderprogramm, das Jugendangebote insbesondere nach der kontaktarmen Pandemiezeit stärken solle.



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