weather-image
23°

Institut verbindet mit 100 Jahre altem Turm eine gemeinsame Geschichte

Sparkasse investiert 300 000 Euro in Bismarckturm und Museum

Bad Pyrmont (uk). Mit bis zu 300 000 Euro per Zustiftung an ihre selbstständige Stiftung ermöglicht die Stadtsparkasse Bad Pyrmont die Sanierung des Bismarckturms und die Neugestaltung der Dauerausstellung im „Museum im Schloss“. Im Fall des Turms ist das laut Sparkassenvorstand Martin Lauffer die bislang größte Einzelzuwendung, die die Stadtsparkasse über die Stiftung ermöglicht. Eine ähnliche Dimension haben bislang nur die Schirme im Schlosshof erreicht.

veröffentlicht am 05.02.2013 um 21:00 Uhr
aktualisiert am 03.11.2016 um 14:21 Uhr

270_008_6163690_pn112_0602.jpg
Weiterlesen für 20 Cent oder mit Ihrem Digital-Abo
Sie haben bereits ein Digital-Abo der DEWEZET? Dann melden Sie sich hier mit Ihren DEWEZET -Login an und lesen Sie den Text, ohne Ihn bei LaterPay bezahlen zu müssen.

Mit dem Bismarckturm, der in diesem Jahr 100 Jahre alt wird, verbindet die Bank eine besondere Beziehung. Erst mit einem Darlehen des Spar- und Leihkassenvereins, wie die Sparkasse damals hieß, war der Bau ermöglicht worden. Eine große Zahl von Pyrmontern hatte Bürgschaften übernommen, sie aber später nicht einlösen können. Die Sparkasse verzichtete auf ihre Rechte an dem Turm, der 1922 der Stadt übertragen wurde. „Für uns ist das ein Zeichen der Nachhaltigkeit, wenn wir uns jetzt für die Sanierung einsetzen“, sagte Lauffer gestern. „Wir zeigen, dass wir auch nach 100 Jahren immer noch da sind und uns um den Turm kümmern.“ 159 000 Euro will die Stiftung für eine „nachhaltige Sanierung“ zur Verfügung stellen. „Und es ist uns wichtig, dass auch der Schankraum erhalten bleibt, denn der Bismarckturm ist ein wichtiges touristisches Ziel“, so der Bankchef.

Auch Ursula Körtner, Vorsitzende des Stiftungsrates, hob die Bedeutung des Bauwerks hervor. „Für viele Pyrmonter ist das ein Stück Heimat und Geschichte. Der Turm symbolisiert einen Spannungsbogen zwischen Vergangenheit und Gegenwart.“ Auch die baufällige Bad Freienwalder Brücke ist ein Baudenkmal, zumal von großer aktueller Bedeutung für Bad Pyrmont. Wäre stattdessen nicht auch dafür eine Förderung sinnvoll gewesen? „Es wäre sehr ungewöhnlich, wenn wir in ein laufendes Projekt eingestiegen wären, das mit Bundes- und Landesmitteln gefördert wird“, lautete Körtners Antwort. Zudem verwiesen sie und Lauffer darauf, dass die Entscheidung einstimmig getroffen worden sei, was auch Lutz Habenicht und Christian Güse vom Verwaltungsrat der Stadtsparkasse bestätigten. „Es ist gut, dass die Stadtsparkasse in der Lage ist, so etwas zu fördern“, betonte Habenicht und lobte die hervorragende Arbeit von Vorstand und Mitarbeitern der Bank.

Kaum weniger wichtig ist der Sparkasse die Neukonzeption der Dauerausstellung im „Museum im Schloss“. Bis zu 150 000 Euro will das Kreditinstitut dafür zahlen. Die Größenordnung hängt letztlich davon ab, welchen Anteil die Niedersächsische Sparkassenstiftung übernehmen wird. „Wir hoffen, dass wir zusammen auf etwa 200 000 Euro kommen“, so Lauffer, der sich zuversichtlich zeigte, dass auch für die noch zu füllende Lücke in Höhe von 20 000 Euro eine Lösung gefunden werden könne, sollte das Land Niedersachsen als Geber ausfallen (wir berichteten).

„Die Ampel steht nach unseren Informationen jetzt für beide Maßnahmen auf Start“, stellte Körtner fest. „Das ist gut, das ist beachtlich und selbst im Bereich der Sparkassenorganisation in dieser Form und in diesem Umfang nicht selbstverständlich.“



Copyright © Deister- und Weserzeitung 2019
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Weiterführende Artikel
    Anzeige

    Immobilien in Hameln: auf immo.dewezet.de finden Sie tagesaktuelle Angebote zur Miete und zum Kaufen

    Immobilien mieten

    Immobilien kaufen

    Anzeige
    Kommentare
    Kontakt
    Redaktion
    E-Mail: redaktion@dewezet.de
    Telefon: 05151 - 200 420/432
    Anzeigen
    Anzeigen (Online): Online-Service-Center
    Anzeigen (Telefonisch): 05151 / 200 - 666
    Abo-Service
    Abo-Service (Online): Online-Service-Center
    Abo-Service (Telefonisch): 05151 / 200 777

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt
    X
    Herzlichen Glückwunsch, Ihr Adblocker funktioniert!

    Wir verstehen, dass Sie nicht hier sind, um Werbung zu sehen.
    Aber Werbe- und Aboeinnahmen sind wichtig für unsere journalistische Arbeit.


    Unterstützen Sie unseren Qualitäts-Journalismus, indem Sie Ihren Adblocker deaktivieren
    oder sich mit einem gültigem Digital-Abo anmelden.

    Sie haben ein Digital-Abo? Hier anmelden!

    Noch kein Digital-Abo?