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Schwering & Hasse-Stiftung ermöglicht Humboldt-Schülern Einblicke in spezielles Schulfach

Spannende Naturwissenschaften

LÜGDE/BAD PYRMONT. Naturwissenschaften gehören bestimmt nicht zu den beliebtesten Schulfächern. Dabei bieten die Fächer vielfältige Chancen für den Ausbildungs- und Berufsmarkt. Um den Zugang zu fördern unterstütz die Schwering & Hasse-Stiftung das Projekt „Fit für Naturwissenschaften“.

veröffentlicht am 13.05.2019 um 15:54 Uhr
aktualisiert am 13.05.2019 um 19:50 Uhr

Tina (Mitte) und Nele präsentieren den selbstgebauten Motor, Mathe-Liebhaberin Pia (li.) und Arezoo, der eine Lernpatin zur Seite steht, sowie Georg-Jescow von Puttkamer sind beeindruckt.
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Klaus Titze Reporter
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Da sitzen Nele, Tina und Pia inmitten Erwachsener, die auf Einladung des Geschäftsführers der Schwering & Hasse-Stiftung, Georg-Jescow von Puttkamer, sich am langen Tisch versammeln, um wie der Einladende selbst über Förderprojekte berichten zu können. Im 13. Jahr des Bestehens der Stiftung besteht die Absicht, eben über solche Aktivitäten zu berichten, die von der Stiftung insbesondere junge Leute betreffend besonders gefördert werden.

„Bei uns am Humboldt-Gymnasium in Bad Pyrmont sind wir sehr froh, dass es uns mit Unterstützung der Stiftung, dem Rotary Club Bad Pyrmont und Diplom Ingenieur Frank Meier seit wenigen Jahren nachhaltiger ermöglicht wird, unsere Schüler mit dem Projekt Fit für Naturwissenschaften zu begeistern“, leitet Thomas Reker als Fachlehrer ein. Dabei ginge es zunächst einmal um Abbau vorhandener Scheu oder auch Vorbehalte, in der Hoffnung, dass sich zahlreiche junge Menschen dann sogar für einen Leistungskurs einschreiben oder sogar ihr Abitur in naturwissenschaftlichen Fächern versuchen.

„Wir bringen unsere Schüler auch in Wettbewerbe, die sogar zu in Göttingen ausgetragenen Landesentscheiden führen können. Ich bezeichne es als eine Art Individualförderung“, sagt Reker. Dabei wird er von seiner Kollegin Andrea Weber ergänzt: „Es sind Bausteine, die wir unseren Schülern vermitteln, in denen wir sie neugierig machen, etwas auszuprobieren und jede Menge Erlebnisse zu sammeln.“

Zu diesen spannenden Erlebnissen gehöre beispielsweise auch der Besuch des Techlipp in Lemgo, einem für Schulen konzipierten Labor, in dem viel erprobt und gebaut werden kann. „Im November 2018 war unter anderem ein sechster Jahrgang unserer Schule in diesem Labor. Sie bauten sich dort Laserschwerter, die sie in die Welt der Jedi-Ritter eintauchen ließen,“ berichtet Weber.

Als sie dann fortführt, dass in ihrem Unterricht auch funktionierende Dinge entwickelt und gebaut werden, halten sich Nele und Tina aus dem neunten Jahrgang nicht mehr zurück. „Es war eine tolle Erfahrung, mit richtigem Werkzeug arbeiten zu können. So haben wir mit einfachen Mitteln sogar einen Elektromotor gebaut, der auch funktioniert.“

Und wie zur Bestätigung fängt ein kleiner Gegenstand auf dem Tisch an zu schnurren. „Sie haben sogar die Motorwicklung selbst gemacht“, ergänzt Reker lobend. Die deutlich jüngere Pia hingegen begeistert sich für Zahlen. Sie nahm an einer sogenannten Mathe-Olympiade teil und schaffte es bis in den Landesentscheid in Göttingen. Hier gab es über drei Stunden mathematische Denkaufgaben zu lösen. „Das war nicht nur schwierig, sondern auch sehr aufregend, mit anderen Schülern zusammen sich an kniffligen Aufgaben zu versuchen. Aber es hat auch unheimlich Spaß gemacht,“ strahlen ihre Augen.

Die S & H-Stiftung stelle dem Gymnasium für dieses Projekt 3000 Euro zur Verfügung und schaffe so die Grundvoraussetzung für einen spannenden naturwissenschaftlichen Unterricht, so Reker. Dass es dann von den sich Wettbewerben stellenden Schülern des Humbolt-Gymnasiums tatsächlich bis in den Landesentscheid schaffen, sei aufgrund starker Konkurrenz schon noch recht selten. Um so herausgehobener seien dann solche außergewöhnlichen Leistungen und Fähigkeiten wie die von Pia, die dank der finanziellen Unterstützung eben auch eine spezielle Förderung erfahren können.



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