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Moonlight-Shopping stimmt zufrieden – auch wenn einige Läden dunkel blieben

Spätes Einkaufen lockt nach Bad Pyrmont

BAD PYRMONT. Kichernd balancieren die drei Freundinnen ihre Tüten aus dem Schuhpark, einem Geschäft in der Bad Pyrmonter Fußgängerzone, das trotz später Stunde noch geöffnet ist. Heike zieht eine Schnute und alle drei prusten los. Sie haben sichtlich Spaß beim Bad Pyrmonter Moonlight-Shopping. Und der eine oder andere Schoppen tat ein Übriges, die drei in allerbeste Laune zu versetzen. Denn in den Geschäften, die bei der Aktion der Werbegemeinschaft mitgemacht hatten, gab es auch noch leckeren Wein zu verköstigen. Und ein knappes Achtele kann schon die Stimmung gewaltig heben.

veröffentlicht am 29.05.2016 um 20:49 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 08:50 Uhr

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Autor:

von Carlhermann Schmitt
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Kredenzt wurden die Weinproben in speziell für diesen Abend gestylten Gläsern, auf denen der Hyllige Born prangte. Ein Sammlerstück, über das sich viele Besucher der Shopping- und Schoppenmeile freuten.

Um halb sieben drängten sich die Gäste schon in den Geschäften, bestätigten viele Verkäufer, dass die Aktion voll eingeschlagen habe. „Das macht hier richtig Laune“, freute sich auch der ehemalige Chef der Bad Pyrmont Touristik, Jürgen Drescher, über die Stehtische vor dem Geschäft Genuß-Lust und der Brunnenbuchhandlung. Weiß gedeckt und voller Knabbereien luden sie die Gäste zum Verweilen an. Und das taten sie. Probierten sich durch das Wein-Sortiment, gaben Anekdoten zum Besten und freuten sich über einen milden Abend, der förmlich dazu einlud, im warmen Licht der Schaufenster dem Sonnenuntergang zu trotzen.

Kunden und Gäste standen auch in der Hauptallee an den Modegeschäften, kamen mit den Inhabern ins Gespräch, während sie die Gelegenheit nutzten, sich über die neuesten Stilrichtungen zu informieren, die die Dame von Welt als solche auszeichnet, und die drei Freundinnen fasziniert. Und so sind dann noch ein paar Tüten dazugekommen.

Bis um 22 Uhr ging der Abend in der Bad Pyrmonter Fußgängerzone – dann wurde es ruhiger in der Brunnenstraße. Und der Wein ging auch langsam zur Neige. Ohne Stress gingen die Geschäftsleute daran, ihre Läden zuzumachen. Und sie wirkten zufrieden. „Zum einen haben mich viele Stammkunden besucht, manche die TeeZeit auch ihren Bekannten vorgestellt und so hatten wir einen netten Abend und auch durchaus Umsatz“, freute sich Anne-Kristin Firley, die das Tee-Geschäft in der Brunnenstraße betreibt.

Manche hätten sich Musik gewünscht, andere mehr Mondlicht und wieder andere, dass noch mehr Geschäfte an der Aktion teilgenommen hätten. So war zum Beispiel die gesamte Wandelhalle zu und dunkel. „Klar, perfekt wird es nie für alle sein“, weiß auch Helmut Klenke von der Werbegemeinschaft. „Aber es war für viele ein schöner Abend, die Leute sind extra dafür auch aus der Region in die Stadt gekommen, und es hat allen Spaß gemacht, auch einmal miteinander ins Gespräch zu kommen.“ Das fanden auch die drei Damen, die sich von Tüten umringt erst einmal mit Erdbeerbowle stärkten, bevor sie sich abholen lassen wollten.

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