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Trotz Ausdünnung: Holzhäuser Männer- und Frauenchor hat viele Termine / Was wurde aus den „Spatzen“?

Soprane gesucht: Mit fünf hohen Stimmen wird’s eng

Bad Pyrmont (ein/jl). Früher sangen beim Holzhäuser Männer- und Frauenchor zehn Soprane. „Das war immer unsere Stärke“, sagt die Vorsitzende Marianne Hock – und bedauert es umso mehr, dass die höchsten Töne heute nur noch aus halb so vielen Kehlen erklingen. „Das ist schlimm für uns“, sagt sie.

veröffentlicht am 18.01.2011 um 21:10 Uhr
aktualisiert am 04.11.2016 um 21:21 Uhr

Gerhard Fliege und der Chor-Vorstand würdigen die treuen Sängerinnen (v.li.) Irene Vogelsang, Marianne Hock, Irmgard Bosseck, In
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Aber wirklich verdrießen lassen wollen sich die derzeit noch 22 Aktiven des Traditionschors von dieser zeittypischen Entwicklung nicht: Für 2011 haben sie schon wieder einen vollen Terminkalender. Und bei der Hauptversammlung konnte Gerhard Fliege sie mit einer weiteren Verpflichtung überraschen: „Beim diesjährigen Sängertag im Bergkurpark dürft ihr zur Eröffnung singen“, versprach der stellvertretende Vorsitzende des Chorbezirks Hameln-Pyrmont. Zugleich konnte er Irene Vogelsang und Irmgard Bosseck für 40 Jahre Chor-Treue und Ingrid Sommer für 15 Jahre Mitgliedschaft ehren. Bei den Neuwahlen votierten die Sängerinnen für Martina Kniest als Beisitzerin und Marie Luise Diedler als Kassenprüferin.

Apropos Kasse: Unter „Verschiedenes“ fachte die Frage eines Mitglieds noch einmal eine lebhafte Diskussion an. Die Frau wollte wissen, was denn eigentlich aus den „Holzhäuser Spatzen“ geworden sei, die ja auch zum Verein gehörten. Vor allem fragten sich die Anwesenden, ob der Vorstand des Kinder- und Jugendchors immer noch den städtischen Zuschuss bekomme, obwohl der Chor doch schon längere Zeit nicht mehr singe. Eine PN-Nachfrage bei der Stadtverwaltung ergab inzwischen: Im vergangenen Jahr flossen die bis dahin aus dem Rathaus überwiesenen 90 Euro nicht mehr an die „Spatzen“, weil diese keinen Zuschussantrag mehr stellten.



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