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Kreis lässt sich überzeugen

Sonnenenergie fürs Rathausdach

BAD PYRMONT. Auf dem Pyrmonter Rathausdach kann eine Photovoltaikanlage installiert werden. Die Kommunalaufsicht beim Landkreis Hameln-Pyrmont hat sich von der Stadt überzeugen lassen, dass die Anlage notwendig und sinnvoll ist und eine Kreditermächtigung in Höhe von 30000 Euro freigegeben.

veröffentlicht am 05.01.2018 um 13:26 Uhr
aktualisiert am 05.01.2018 um 15:45 Uhr

Im Jahr 2010 haben die Stadtwerke am Humboldt-Gymnasium eine drehbare Photovoltaikanlage installieren lassen. Die musste ersatzlos dem Neubau weichen. Jetzt kommen die Stadtwerke, die seit 2011 eine Anlage an der Südstraße betreiben, vielleicht auf d
Hans-Ulrich Kilian

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Hans-Ulrich Kilian Redaktionsleiter Bad Pyrmont zur Autorenseite
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„Die Anlage soll im Laufe dieses Jahres installiert werden“, bestätigte Pyrmonts Baudezernent Matthäus Schmidt entsprechende Informationen dieser Zeitung. Die Anlage rechne sich nicht nur, sondern die Stadt erfülle damit auch eine Vorbildfunktion für Gebäudebesitzer und leiste einen Beitrag zum Klimaschutz.

Das sind im Wesentlichen die Gründe, die den Landkreis überzeugt haben. Der hatte nämlich bei der Genehmigung des Haushaltsplanes für 2017 hinsichtlich der schon länger geplanten Photovoltaikanlage den Nachweis der Notwendigkeit gefordert. Den hat die Stadt mithilfe der Klimaschutzagentur Weserbergland nun erbracht. Die weist darauf hin, dass die Amortisationszeit etwa 14 Jahre beträgt und bei einem realistischen 25-jährigen Betrieb sich ein Reinerlös von etwa 24500 Euro ergibt. Die Investitionssumme gibt Schmidt mit rund 20 000 Euro an. Der künftig auf dem Dach des Rathauses durch die Sonne erzeugte Strom soll komplett im Rathaus verbraucht werden. Die Anlage mit einer Spitzenleistung von 9,9 Kilowatt deckt damit etwa 7 bis 8 Prozent des Stromverbrauchs. „Damit sparen wir 4,9 Tonnen CO2 jährlich ein“, berichtete der Baudezernent.

Aktuell lässt die Stadt von den Stadtwerken die Realisierung einer solchen Anlage prüfen. Seit 2011 wird auf dem Dach des städtischen Unternehmens an der Südstraße Strom aus Sonne produziert. Allerdings in deutlich größerem Umfang als das bei der Anlage auf dem Rathaus der Fall sein soll. 1991 Module erzeugen eine Spitzenleistung von 43,93 Kilowatt und eine Jahresenergie von 38 000 Kilowattstunden. Vielleicht kommen die Stadtwerke nun auf dem Rathausdach zum Zuge.

Die Stadt hatte offensichtlich darauf gesetzt, dass der Kreis sich überzeugen lässt und anlässlich der Dachsanierung des Rathauses bereits die Vorbereitungen für eine Installation der Anlage zu einem späteren Zeitpunkt getroffen.

Damit, dass am Rathaus immer noch der Baukran und ein Teil des Baugerüstes stehen, die schon seit Wochen nicht mehr benötigt werden, hat die anstehende Installation aber nichts zu tun. Kran und Gerüst seien hauptsächlich aus Urlaubsgründen bislang noch nicht abgebaut worden, so Stadtsprecher Wolfgang Siefert. Nächste oder übernächste Woche soll es nun soweit sein.



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