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DRK-Benefizkonzert des Heeresmusikkorps aus Hannover brachte 2500 Euro Spenden

Soldaten musizieren markig und romantisch

Bad Pyrmont. Eine gute Nachricht kam zuerst – und die andere zuletzt. Die zehn freiwilligen Helfer des Deutschen Roten Kreuzes aus Bad Pyrmont seien nach ihrem Einsatz bei der großen Flut in Magdeburg gesund und wohlbehalten zurückgekehrt. So begrüßte Günter Schindler, Vorsitzender des DRK-Ortsvereins, das Publikum zum Konzert des Heeresmusikkorps I im Kurpark. Und nach dem vielbeklatschten Spiel der 45 Musiker aus Hannover konnte Schindler schon ein erstes Ergebnis der Büchsensammlung bekanntgeben. 2000 Euro hatten die Besucher bei freiem Eintritt an diesem Abend bis dahin gespendet.

veröffentlicht am 20.06.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 03.11.2016 um 01:41 Uhr

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Autor:

Karin Heininger
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Und das gelungene, abwechslungsreiche und professionell vorgetragene Programm hatte offenbar so manchen zu einer weiteren Gabe bewogen, sodass am Ende 2500 Euro zusammenkamen. Die sollen nun laut Schindler je zur Hälfte bedürftigen Kindern vor Ort und besonders hart betroffenen Opfern der Flut zugutekommen.

Schon zum 40. Mal war das große Blasorchester aus der Landeshauptstadt hier zu Gast, wie Dirigent Manfred Peter berichtete, der auch durch das Programm führte und manches Wissenswerte über die Komponisten erzählte. Mit dem berühmten River Kwai-Marsch von Malcolm Arnold aus dem gleichnamigen Film nahm das Programm einen fulminanten Auftakt, wurde dann mit der Ouvertüre zur Verdi-Oper „Nabucco“ fortgesetzt und stellte mit Oliver Rülicke im Konzert für Posaune und Orchester von Ferdinand David einen kompetenten, feinfühlig interpretierenden Solisten vor.

Schon bei diesen ersten Werken zeigte sich die Stärke des Klangkörpers: Durch speziell auf das Heeresmusikkorps zugeschnittene Arrangements, die laut Manfred Peter oft aus den Reihen der eigenen Musiker kommen, gewinnen die generell bekannten Melodien einen ganz eigenen, unverwechselbaren Sound. Wobei nicht nur die Bläser musikalisch gehaltvoll zum Zuge kommen, sondern auch das umfangreiche Schlag-Instrumentarium fantasievoll eingesetzt wird.

So erklangen einige traditionelle Märsche (Hoch- und Deutschmeister, Graf Zeppelin)

ebenso frisch wie die Filmmusiken aus dem Boxerdrama „Rocky“ oder dem bezaubernden „Dschungelbuch“.

Mit dem Song „Fever“ von Roger Davenport stellte sich Ragna Seinecke zum wiederholten Male eindrucksvoll als Gesangssolistin vor, und bei der Nummer vom „alten Grammophon“ verfremdeten die musizierenden Soldaten das bekannte „Ständchen“ von Jonny Heykens auf witzige Art. Da war eine Zugabe schon vorprogrammiert, und die kam mit markigen Marschklängen, begleitet vom Beifall der vielen Zuhörer und dem kernigen „Jawoll“! eines besonders begeisterten Besuchers. Hei



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