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„Zoran Todorovich & Friends“ – ein besonderes Benefizkonzert mit Lügder Beteiligung in Marienmünster

So singt man sich in die Herzen der Fans

Marienmünster/Lügde. Heute Abend wird er an der Deutschen Oper in Düsseldorf den Cavaradossi in Puccinis „Tosca“ singen. Und auch in anderen deutschen und internationalen Opernhäusern steht der Tenor Zoran Todorovich regelmäßig auf der Bühne. Jetzt gab er ein kleines, feines Gastspiel vor dem Hochaltar der Klosterkirche Marienmünster. Und die Plätze waren so begehrt, dass selbst die Kirchenmäuse zusammenrücken mussten. Der Star-Tenor gestaltete ein Benefiz-Konzert zugunsten der „Gesellschaft der Musikfreunde der Abtei Marienmünster“.

veröffentlicht am 23.12.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 01:41 Uhr

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Der Vorsitzende der Stiftung, der Lügder Mediziner Dr. Bertel Berendes, bekennt in seiner Begrüßung: „Wir sind eine Fan-Gemeinde“.

Mit seinem Programm „Zoran Todorovich & Friends“ holt der Tenor hochqualifizierte Gesangs- und Musikkünstler sowie junge Nachwuchsmusiker ins Scheinwerferlicht. Seine ausdrucksvolle Stimme erfüllt die alte Benediktinerabtei aus dem 12. Jahrhundert würdevoll mit weihnachtlichen Arien und Liedern wie dem „Ave Maria“, „Panis angelicus – Du Himmelsbrot“ und „Cantique de Noel“. Hans-Hermann Jansen (Marienmünster), der den Abend mit vielen Anekdoten moderiert, begleitet den Opernsänger an Klavier und Orgel. Gesangliche Unterstützung erhält er von den Sängerinnen des Detmolder Ensemble „Seven up online“ der Johannes-Brahms-Schule. Harfenistin Hanna Rabe (Paris) und Flötistin Verena Schulte (Salzburg) spielen ihre Instrumente akzentuiert, mit Andacht und zugleich erfrischender Heiterkeit. Sie begleiten den Tenor, überzeugen aber auch als Duo mit ihrem anspruchsvollen Repertoire.

Der zweite Teil des Konzerts ist der modernen Musik gewidmet und findet im Konzertsaal neben der Abtei statt. Todorovich brilliert mit „Maria“ aus Leonard Bernsteins West-Side-Story. Die Sehnsucht und Leidenschaft dieses Liedes werden durch seine Stimme und seine Bühnenpräsenz geradezu körperlich spürbar.

Bei dem Lied „Historia de un Amor“ begleiten ihn sein 17 Jahre alter Sohn Luca und der Lügder Aljoscha Guenther (15) mit harmonischer und spanisch inspirierter Spieltechnik an ihren Akustik-Gitarren.

Der aus Düsseldorf angereiste türkische Bassbariton Günes Gürle singt den „Moon River“ mit charmanter Leichtigkeit ohne Gleichen. Sanfte einfühlsame wie auch überschwängliche Töne entlockt Dejan Markevic (Belgrad) seiner Violine beim „Allegro aus dem Violinkonzert in A-dur von Wolfgang Amadeus Mozart.

Nochmals andere Akzente setzt der Detmolder Liedermacher Dirk Schelpmeier. Der besingt zu seinem Gitarrenspiel bodenständig: „Viel zu viele Möglichkeiten sich zu entscheiden“, wenn es um blau-gelbe Möbelhäuser geht ebenso wie das „Schweben“ ohne Grenzen. Mit dem selbst komponierten Stück „Morgenstern“ gelingt dem Blomberger Jazz-Time-Quintett eine musikalische Reise ins Universum.

„So etwas bekommen Sie so schnell nicht noch einmal geboten“, zeigt sich Todorovich am Ende des Abends zufrieden mit dem breit gefächerten und äußerst gelungenen Programm, das immer wieder den großen Beifall des begeisterten Publikums findet. cg

Bei „Historia de un Amor“ lässt sich der Tenor von zwei Nachwuchsmusikern begleiten: seinem Sohn Luca (li.) und von Aljoscha Guenther aus Lügde. cg



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