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Neue Spitze nimmt verstärkt auch Morbus Bechterew und Fibromyalgie ins Visier

So breit stellt sich die Fürstenhof-Klinik auf

Bad Pyrmont (red). Seit dem Ausscheiden von Prof. Helmut Minne im vergangenen Sommer leitet mit dem Internisten, Rheumatologen und Osteologen Dr. Wolfgang Brückle und dem Orthopäden und Osteologen Christian Hinz eine Doppelspitze die Fürstenhof-Klinik des Staatsbades Pyrmont. Nun luden die beiden sowie Kurdirektor Heinz-Hermann Blome zu ihrer ersten Ärztefortbildungstagung ins Hotel Steigenberger ein. Die Resonanz stimmt die Mediziner zufrieden: „Mit 50 Ärzten aus den Kliniken und Praxen der näheren und weiteren Umgebung war die Tagung sehr gut besucht“, findet Dr. Brückle.

veröffentlicht am 11.01.2011 um 21:57 Uhr
aktualisiert am 04.11.2016 um 21:21 Uhr

Dr. M. Pfeifer
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Die Gastgeber nutzten die Gelegenheit, um den Kollegen die verbreiterte medizinische Ausrichtung der Klinik zu einem Kompetenzzentrum für die Behandlung der Bewegungsorgane bekannt zu machen.

Thematisch ging es um den Morbus Bechterew und verwandte Erkrankungen, von denen gut ein Prozent aller Menschen betroffen sind. Mit der Darstellung entzündlicher Veränderungen durch die Kernspintomografie kann die Diagnose nun wesentlich früher als bisher gestellt werden. Zudem können neue Medikamente schwere Erkrankungsstadien vermeiden.

Dr. Michael Pfeifer, der die Knochenforschung der Fürstenhof-Klinik leitet, stellte anhand dreier typischer Fälle von Osteoporose das diagnostische Vorgehen und die Therapiemöglichkeiten vor. So hilft dem behandelnden Arzt eine neue Osteoporose-Leitlinie bei der Auswahl der Therapie. Denn sie bezieht alle Risikofaktoren ein und berücksichtigt den aktuellen Stadt der Forschung.

Ein weiteres Thema beinhaltete chronische Schmerzerkrankungen und die Wahl der richtigen Therapie bei Fibromyalgie. Das Syndrom gilt als die häufigste Schmerzerkrankung am Bewegungssystem: mehr als drei Prozent aller Frauen leiden an dieser hartnäckigen Erkrankung.

„Gute Information, die auch in speziellen Schulungsprogrammen vermittelt wird, hilft den Betroffenen bei der Krankheitsbewältigung“, erläutert Dr. Wolfgang Brückle. Zum Behandlungskonzept gehören Bewegung, Medikamente und bei Bedarf psychologische Unterstützung.

Zum Abschluss zeigte der Orthopäde und Chirurg Dr. Wolf-Dieter Nagel in eindrücklichen Bildern neue Eingriffe zur Stabilisierung von Wirbelkörperbrüchen.



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